Auf zum nächsten Level bei „Alex“

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Durch ein gläsernes Deckenfenster können die Passagiere in den Schacht blicken.

ThyssenKrupp Aufzüge modernisiert Aufzüge im Berliner Fernsehturm.

(Foto mit freundlicher Genehmigung von ThyssenKrupp)

Der Berliner Fernsehturm, der am 3. Oktober 1969 in Betrieb ging, ist Teil der deutschen Geschichte und eines der Wahrzeichen der Hauptstadt. Mitten in Berlin am Alexanderplatz gelegen, umgangssprachlich „Alex“ genannt, erhebt sich das einzigartige Bauwerk wie eine Weltraumrakete über die Skyline und bietet von seiner Sphäre aus einen fantastischen 360°-Rundumblick über die gesamte Stadt und ihre vielen Sehenswürdigkeiten aus einem Panorama Aussichtsplattform auf 203 m und ein Drehcafé auf 207 m.

Im Schacht des Turms befinden sich zwei öffentliche Personenaufzüge und ein Serviceaufzug. Die ursprünglichen Aufzüge, die 1967 von der schwedischen Firma ASEA-Graham (jetzt KONE Hissar AB) installiert wurden, wurden 1996 durch KONE ersetzt. ThyssenKrupp Aufzüge übernahm die jüngste Modernisierung, die am 10. Februar 2014 begann und Anfang März abgeschlossen wurde 2014.

Die stilvollen, renovierten Einheiten tragen dazu bei, Komfort und Prestige in ein Gebäude zu bringen, das seit dem vierjährigen Bau in den 1960er Jahren durch die Regierung zum Symbol des wiedervereinigten Deutschlands und Berlins geworden ist. Es diente sogar als Eröffnungseinstellung für Filme, die in der Stadt spielen. Der Turm ist dem ersten künstlichen Erdsatelliten Sputnik nachempfunden, an dessen Entwurf mehrere deutsche Architekten beteiligt waren. Es begann im Oktober 1969 mit Testsendungen und wurde vier Jahre später eingeweiht.

Dank der Modernisierung verfügen die beiden Personenaufzüge nun über Glasdecken, die eine beeindruckende Aussicht bieten, und Energierückgewinnungssysteme, die zu niedrigeren Betriebskosten der Anlage führen. Es wird erwartet, dass sie jedes Jahr schätzungsweise 1.2 Millionen Besucher bewegen.

Jeder der beiden Besucheraufzüge hat eine Tragfähigkeit von 1200 kg, eine Steigung von 226.28 m und 24 Haltestellen. Mit bis zu 6 mps befördern die Geräte die Besucher in nur 35 s zur Aussichtsplattform.

Das Team von ThyssenKrupp Aufzüge rüstete die Aufzüge mit neuen Steuerungen, Umrichtern, Antriebseinheiten, Seilen und zwei komplett neuen Kabinen ohne Betriebsunterbrechung auf. Die Fahrerhäuser verfügen über eine Edelstahl-Innenausstattung mit verglasten, energieeffizienten LED-hinterleuchteten Rückwänden. Ein Highlight sind transparente Kabinendächer aus Sicherheitsglas, die den Fahrgästen den Blick in den Schacht ermöglichen. Eine weitere Besonderheit der Kabinen sind mit gebürstetem Edelstahl verkleidete Wandpaneele. Die Decken der Fahrerhäuser haben ein identisches Aussehen, was zu einem Gefühl der Symmetrie beiträgt.

Eingebettet in die Rückwände ziehen beleuchtete Glassilhouetten des Turms die Aufmerksamkeit der Passagiere auf sich. Roberto Wirgailis, Niederlassungsleiter ThyssenKrupp Aufzüge in Berlin, stellte fest:

„Die neuen Aufzüge im Berliner Fernsehturm sind Sonderanfertigungen. Die Steuerungs-, Antriebs- und Überwachungssysteme wurden so konzipiert, dass sie sich in die bestehende Umgebung integrieren lassen. Um den Blick durch das Glasdach noch eindrucksvoller zu gestalten, wurde das Kabinendach speziell für den Fernsehturm neu gestaltet und gefertigt.“

Die Aufzüge sind mit einem Energierückgewinnungssystem ausgestattet. Beim Abstieg erzeugt das System Strom. Steigende Energiekosten und ein wachsendes öffentliches Umweltbewusstsein führten zu einem weltweiten Umdenken beim Planen, Bauen und Modernisieren, beobachtet ThyssenKrupp Aufzüge, und Aufzugssysteme wie die für den Turm weisen darauf hin. Zu den installierten energieeffizienten Geräten gehören ein TCM/MCI-Controller mit einem CPI 310-Transformator und einer DAB 530-Maschine. Wirgailis: „Das perfekte Zusammenspiel aller Aufzugskomponenten, kombiniert mit maximaler Effizienz und Energierückgewinnung, unterstreichen die nachhaltige Engineering-Kompetenz von ThyssenKrupp.“

Zu den Herausforderungen dieser besonderen Modernisierung zählte laut ThyssenKrupp Aufzüge die Anbindung der neuen Aufzüge an die Gebäudetechnik des Turms, um Kommunikationsschnittstellen zu schaffen. Mit speziell entwickelter Hard- und Software, die speziell für den Turm programmiert wurde, bedienen die Mitarbeiter – Aufzugswärter, Telekommunikationstechniker, Sicherheitspersonal usw. – die Aufzüge wie gewohnt ohne zusätzliche Schulung.

ThyssenKrupp Aufzüge wurde vom Generalunternehmer DFMG Deutsche Funkturm GmbH beauftragt und arbeitete mit C2a Architectes und dem Fachplaner Weigelt GmbH zusammen. Zu den Subunternehmern gehörten die Schäefer GmbH, die die Sonderanzeigen wie Höhenanzeige in den Fahrerhäusern lieferte, und Wittur, die komplette Mechaniken für die Fahrerhaustüren lieferte.

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