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Über dem Jungfraujoch in den Schweizer Alpen thront auf 3,571 m Höhe die Sphinx-Sternwarte, eine der höchstgelegenen Sternwarten der Welt. Zwei Schindler-Aufzüge, die bis zu 1,200 Besucher pro Stunde mit 6.3 m/s befördern, verbinden das „Top of Europe“ mit dem Gipfel der Sphinx und sind ganzjährig in Betrieb. 2022 modernisierte Schindler Schweiz die 1996 installierten Aufzüge und ersetzte die fast 60 Jahre alten Originale. Die logistischen Herausforderungen waren enorm: Sämtliches Material wurde per Bahn transportiert, und der Motor wurde zerlegt angeliefert, um ihn in den Lastenaufzug einzubauen. Hardware-Anpassungen und ein umfassender Blitzschutz erforderten die Verlegung aller Steuer-, Kabinen- und Schachtleitungen durch Schutzelemente. So entstand ein einzigartiges, maßgeschneidertes Steuerungssystem für die Sternwarte.
von Kathleen Farrell
Hoch über dem Jungfraujoch in den Schweizer Alpen thront die Sphinx-Sternwarte. Mit ihren 3,571 Metern über dem Meeresspiegel zählt sie zu den höchstgelegenen Sternwarten ihrer Art. Zwei Schindler-Aufzüge verbinden das Jungfraujoch, auch „Top of Europe“ genannt, mit dem Gipfel der Sphinx. Mit einer Geschwindigkeit von 6.3 m/s befördern die Aufzüge bis zu 1,200 Besucher pro Stunde zur Aussichtsplattform, die 365 Tage im Jahr geöffnet ist.
2022 übernahm Schindler Schweiz die Modernisierung der Aufzüge, die 1996 als Ersatz für die fast 60 Jahre alten Originalanlagen installiert worden waren. Das Team bewältigte aufgrund der Lage, der Höhenlage und der Projektanforderungen besondere logistische Herausforderungen. Sämtliches Material wurde per Bahn transportiert, und der Motor wurde zerlegt in den Maschinenraum geliefert, da er nur so in den Aufzug passte, der die Materialien zur Sphinx-Terrasse beförderte.
Die Aufzüge erforderten Hardwareanpassungen, um ihre Zuverlässigkeit zu gewährleisten, und das System wurde, wie vom Kunden gewünscht, mit Blitzschutz ausgestattet. Sämtliche Einzelleitungen von der Steuerung, der Kabine und dem Schacht wurden durch Blitzschutzelemente geführt, was die Montage im Vergleich zu einer Standardinstallation deutlich aufwendiger gestaltete. Das Ergebnis war ein einzigartiges Steuerungssystem für das Sphinx-Observatorium – einen wahrhaft einzigartigen Ort.
