Bremsen mit Dämpfern der neuen Generation

By Elevator World | Produkt-Spotlight | November 1, 2025

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ROBA® twinstop®

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mayr® power transmission präsentiert ROBA® twinstop®, ein patentiertes metallisches Dämpfungssystem, das Aufzugsbremsen flüsterleise macht, die Stabilität erhöht und langfristige Sicherheit ohne zusätzliche Sensoren gewährleistet. Langzeittests zeigen, dass der Geräuschpegel nach bis zu fünf Millionen Betätigungen unter 65 dB(A) bleibt und gleichzeitig die Sicherheit konstant gewährleistet ist. Im Gegensatz zu Elastomerdämpfern widersteht die metallische Konstruktion der thermischen Alterung dank eines konstanten Moduls von 0 bis 80 °C, benötigt keine mechanische Justierung und bietet eine höhere Leistungsdichte bei geringerem Energie- und Materialverbrauch. In Kombination mit dem nachrüstbaren ROBA-Bremsenprüfmodul ist die schalterlose Überwachung von Schaltzustand, Spulentemperatur, Verschleiß und Funktionsreserve möglich. Optionale Ethernet-Schnittstellen ermöglichen detaillierte Diagnosen, Fernwartung und die einfache Integration in Steuerungssysteme.

Revolutionäres neues System auf der Interlift vorgestellt.

eingereicht von mayr

mayr® Die Kraftübertragung präsentiert wegweisende Aufzugsbremsen mit ROBA® Twinstop®mayr präsentiert ein neues, patentiertes Dämpfungssystem für die schalterlose Überwachung. Laut mayr sorgt das System nicht nur für flüsterleise Bremsen, sondern verbessert auch die Stabilität und erhöht die Sicherheit über die gesamte Lebensdauer. Darüber hinaus bietet es eine zuverlässige, intelligente Bremsüberwachung ohne zusätzliche Sensoren. Langzeittests belegen, dass mayr-Bremsen auch nach bis zu 5 Millionen Betätigungen einen niedrigen Geräuschpegel (unter 65 dB(A)) beibehalten, ohne die erforderliche Zuverlässigkeit des Sicherheitssystems zu beeinträchtigen. Dies wird unter anderem durch das patentierte Dämpfungssystem ermöglicht, das auf der speziellen Geometrie der Ankerscheibe basiert. Dieses neue Dämpfungssystem bietet weitere Vorteile und ersetzt die bisherigen patentierten, einstellbaren, elastomerbasierten Dämpfungssysteme.

Über EN ISO 8100 hinaus: Thermische Stabilität für längere Lebensdauer und höhere Sicherheit

Dämpfungssysteme auf Elastomerbasis neigen unter thermischer Belastung zur Alterung. Dies kann mit der Zeit zu einer Verschlechterung der Geräuschentwicklung führen. Vor dem Hintergrund der neuen Norm EN ISO 8100-1/2 diskutieren Normungsgremien derzeit tägliche Bremskraftmessungen, die zu mehr Sicherheit beitragen sollen. Bezüglich der bestehenden europäischen Norm EN 81-20/50:2020, die ebenfalls durch die neue EN ISO 8100-1/2 ersetzt wird, kann die tägliche Bremskraftüberwachung die Einhaltung der Qualitätsstandards sicherstellen und Bremskraftdefizite aufzeigen.

 mayr® Das neue integrierte metallische Dämpfungssystem eröffnet neue Möglichkeiten: Es ist besonders langlebig und temperaturunempfindlich, da der Elastizitätsmodul der metallischen Dämpfung zwischen 0 °C und 80 °C konstant bleibt. Bremsen mit dieser Dämpfungstechnologie erreichen zudem eine höhere Leistungsdichte und benötigen weniger Energie und Material. Eine mechanische Einstellung ist nicht mehr erforderlich. 

Ideales Sicherheitssystem: Mayr-Bremse + Bremssteuerung

Diese Dämpfungslösung der nächsten Generation ermöglicht zudem eine intelligente Bremsenüberwachung ohne zusätzliche Sensoren. Diese Überwachung wird durch die Kombination des metallischen Dämpfungssystems mit dem nachrüstbaren ROBA-Bremsenprüfmodul realisiert, das an die Stromversorgung der Bremse angeschlossen wird. Das Modul analysiert Strom und Spannung, um die Bewegung der Ankerscheibe zu erfassen und den Betriebszustand der Bremse zu ermitteln. Neben der Überwachung des Schaltzustands und kritischer Spulentemperaturen bietet der ROBA-Bremsenprüfer eine präventive Funktionsüberwachung hinsichtlich Verschleiß, Funktionsreserve und Störungen.

In einer erweiterten Version ist das Modul mit einer zusätzlichen Leiterplatte mit kundenspezifischer Schnittstelle (z. B. Ethernet-basiert) ausgestattet. Über diese Schnittstelle lassen sich Daten zu Schaltzeit, Stromstärke, Spannung, Widerstand, Leistung und Funktionsreserve bereitstellen. Dadurch können Prozesse ausgewertet, Anomalien schnell erkannt und komplexe Zusammenhänge analysiert werden. Die Integration in Fernwartungssysteme ist somit möglich. Wartungsarbeiten lassen sich dadurch planen, was zu potenziellen Einsparungen durch den Wegfall zeit- und kostenintensiver Serviceleistungen führt. Das Modul selbst liefert detaillierte Informationen zum Bremszustand. Hierfür müssen jedoch Anschaffungs- und Servicekosten berücksichtigt werden. Bremsen mit Dämpfern der neuen Generation können nun mit dem Modul nachgerüstet werden.

Technologie als Integrationsoption Steuerungssysteme

Anwender können das Modul einfach und schnell in Maschinen und Anlagen integrieren, ohne in die Umrichter- oder Steuerungskomponenten eingreifen zu müssen. Optional lässt sich die bestehende ROBA-Bremsenprüfsoftware (anstelle des Hardwaremoduls) in das Steuerungssystem des Kunden integrieren. Dies ist insbesondere bei größeren Stückzahlen sinnvoll, beispielsweise im Rahmen von Kooperationen. Der Bremsenlieferant kann dabei auf jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Bremsenüberwachung zurückgreifen und bei Bedarf die notwendige Technologie für die direkte Integration in das Kundensteuerungssystem bereitstellen. Mayr präsentierte die Komplettlösung im Oktober auf der interlift 2025 in Nürnberg.

mayr.com

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