„Rolltreppenrutsche“

By Kathleen Farell | Letzter Blick | 1. April 2024

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„Rolltreppenrutsche“
Geschäft im Vordergrund; Bild mit freundlicher Genehmigung von Simonas Linkevicius

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Julijonas Urbonas bezeichnet seine 2020 entstandene öffentliche Installation „Escalator Slide“ als „Treffpunkt zwischen bürokratischer Strenge und spielerischem Vergnügen“. Die Skulptur aus hochglanzpoliertem Edelstahl, die im Live Square, einem Geschäfts- und Wohnzentrum in Vilnius, installiert wurde, wirkt von vorn wie eine statische Rolltreppe und von hinten wie eine Rutsche. Das interaktive Kunstwerk, das vom Bauträger The Eika Group in Auftrag gegeben wurde, lädt Büroangestellte dazu ein, ihre sitzende Tätigkeit gegen eine kurze, spielerische Auszeit einzutauschen – eine willkommene Abwechslung zur Kaffeepause, die den vom Bürostuhl schmerzenden Rücken entspannt.

„Unternehmenssparmaßnahmen treffen auf Spielplatzvergnügen“, so beschreibt der Künstler/Designer Julijonas Urbonas seine öffentliche Kunstinstallation „Escalator Slide“ aus dem Jahr 2020. Die Skulptur aus hochglanzpoliertem Edelstahl befindet sich am Live Square, einem Geschäfts- und Wohnzentrum in Vilnius, Litauen. Sie hat von vorne die Form einer statischen Rolltreppe und von hinten die Form einer Rutsche. Im Auftrag des Immobilienentwicklers The Eika Group heißt das interaktive Kunstwerk seit 2020 „Angestellte für einen Moment der Flucht aus ihrem sitzenden Alltag“ willkommen. Genau das Richtige für „von Bürostühlen geplagte Rücken“. Urbonas schlägt vor, dass Slide zum „nach Luft schnappenden Ersatz einer Kaffeepause“ wird.  

„Rolltreppenrutsche“
Nach hinten schieben; Bild mit freundlicher Genehmigung von Simonas Linkevicius
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