Der FBSM Summit startet 2026 mit dem Bangalore Chapter.

By Anishka Raghunath | VERANSTALTUNGEN | 14. April 2026

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Der FBSM Summit eröffnete 2026 in Bengaluru im Rahmen der SLM World und brachte Projektentwickler, Architekten, politische Entscheidungsträger und Technologieführer zusammen, um zu erörtern, wie das rasante Wachstum die Infrastruktur übersteigt und wie Planungsentscheidungen die langfristige Leistungsfähigkeit von Gebäuden und Mobilität beeinflussen. In Panels und Keynote-Vorträgen wurden die Bereitschaft für höhere städtische Dichte, Bengalurus Entwicklung zu einem Technologiezentrum mit hoher Dichte, automatisierte Parksysteme und die Rolle der Technologie bei der Verbesserung von Verkehrsfluss, Sicherheit und Lebenszykluseffizienz beleuchtet. Die Referenten betonten die branchenübergreifende Abstimmung zwischen Planung, Betrieb und Politik, um Lebensqualität und skalierbare Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Virgo integrierte FBSM in SLM, um einen nachhaltigen, koordinierten Dialog zu fördern, und plant weitere Niederlassungen in ganz Indien, um die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch in der Branche fortzusetzen.

Referenten aus den Bereichen Architektur, Immobilien, Mobilität, Gebäudetechnik, Nachhaltigkeit und Technologie brachten ihr Fachwissen ein.

von Anishka Raghunath

Der Future Buildings & Smart Mobility (FBSM) Summit, eine Plattform, die Immobilien, Mobilität und Design zusammenbringt, feierte 2026 in Bengaluru seine Premiere, nachdem er seit seinem Debüt in Hyderabad drei erfolgreiche Veranstaltungen in Folge abgehalten hatte, gefolgt von Chennai und Mumbai im Jahr 2025. Am 6. Februar, dem zweiten Tag der Smart Lift and Mobility (SLM) World 2026, brachte das Konzept erneut Entwickler, Architekten, politische Entscheidungsträger und Technologieführer zu einem gemeinsamen, zukunftsorientierten Dialog und einem intensiven Einblick in zukünftige Gebäude, intelligente Mobilitätslösungen und Trends in der urbanen Infrastruktur zusammen.

Bengaluru stellt ein komplexes urbanes Umfeld dar. Wirtschaftswachstum und die Konzentration hochqualifizierter Fachkräfte haben die Stadtentwicklung stets vorangetrieben, bevor die Infrastruktur ausreichend ausgebaut werden konnte. Die Herausforderung besteht daher heute nicht mehr allein im Wachstum selbst, sondern vielmehr darin, wie sich dieses Wachstum langfristig auswirkt und wie gut es die Menschen unterstützt, die in der Stadt leben, arbeiten und sich dort bewegen.

Hier wird die Relevanz von FBSM deutlich. In indischen Städten befindet sich die Stadtentwicklung in einer Phase, in der Gebäude höher, Grundstücke enger und Systeme stark voneinander abhängig sind. Entscheidungen in der Planungs- und Entwurfsphase haben nun langfristige Auswirkungen auf die Gebäudeeffizienz, die Mobilität, die Sicherheit und die Alltagstauglichkeit.

Bei Virgo wurden im Rahmen des SLM Plattformen entwickelt, um diesem Wandel Rechnung zu tragen. Ziel ist es, den Dialog über isolierte Lösungsansätze hinaus zu führen und die Akteure, die die Funktionsweise von Städten maßgeblich prägen, aufeinander abzustimmen. Diese Plattformen ermöglichen einen fundierten Dialog in einer Zeit, in der Koordination wichtiger denn je ist.

In einer Stadt wie Bengaluru ist diese Ausrichtung besonders wichtig. Die Stadt erlebt eine intensive Bebauung, wodurch gleichzeitig hochverdichtete Korridore und vielschichtige Infrastrukturnetze entstehen. Dies setzt Verkehrssysteme, vertikale Erschließung, Parkraumkonzepte und die Betriebsplanung unter Druck. Zudem erfordert es eine stärkere Abstimmung zwischen Plan und Umsetzung.

Das Programm der FBSM 2026 – Bengaluru spiegelte diese Realitäten wider. Hochkarätige Referenten aus den Bereichen Architektur, Immobilien, Mobilität, Gebäudetechnik, Nachhaltigkeit und Technologie trugen den ganzen Tag über ihr Fachwissen bei. Die Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen zogen die Teilnehmer magisch an.

In den verschiedenen Sitzungen wurden die Bereitschaft für höhere städtische Dichte, die Funktionalität kompakter Bebauung und die Rolle der Technologie bei der Förderung effizienter und lebenswerter Umgebungen erörtert. Von Fragen zur Dichte und städtischen Leistungsfähigkeit bis hin zur Entwicklung automatisierter Parksysteme – die Gespräche basierten auf Herausforderungen, denen sich die Branche aktiv widmet.

Gemeinsames Thema all dieser Diskussionen war der Fokus auf Leistungsfähigkeit – nicht nur auf den Bau von Städten, sondern auch auf deren langfristige Funktionsweise; nicht nur auf die bereitgestellten Leistungen, sondern auch auf deren Umsetzung im großen Maßstab. Die Redner und Teilnehmer erlebten einen äußerst fokussierten und aufschlussreichen Tag.

Wir freuten uns sehr, unseren Ehrengast Bhaskar T Nagendrappa, Präsident von CREDAI Karnataka, begrüßen zu dürfen. Seine Perspektive bereicherte die Diskussionen um großflächige Stadtentwicklung und Wachstum um wertvolle Branchenkenntnisse. Wir schätzen seine inspirierende Unterstützung und seinen Appell an die Branchenakteure, sich aktiv an solchen wissensbasierten Plattformen zu beteiligen. Seine Ausführungen zur Bedeutung des Austauschs von Branchenführern auf Plattformen wie dem FBSM Summit und der SLM World Expo, um neue Technologien zu erkunden, Ideen auszutauschen und die Zukunft von Gebäuden und intelligenter Mobilität zu gestalten, fanden großen Anklang beim Publikum.

Der Vortrag von Architekt Apurva Bose Dutta, dessen Arbeit in den Bereichen Architektur, Schreiben und berufliche Führung den Diskussionen eine wichtige institutionelle und gestalterische Perspektive hinzufügte, erntete großen Beifall.

Die Keynote-Ansprache von Ar. Dinesh Verma, leitender Architekt und Geschäftsführer (MD) bei Ace Group Architects, gab dem Tag mit Einblicken in die Frage, wie durchdachtes Design auf zunehmende Dichte und Komplexität reagiert, den Ton an.

Die erste Podiumsdiskussion stand unter dem Motto: „Ist Südindien bereit für die nächste Welle urbaner Dichte – oder wachsen unsere Städte schneller, als sie funktionieren können?“ Die Moderation übernahm Mayank Saksena, Geschäftsführer und CEO – Land Services der ANAROCK Group. Zu den Podiumsteilnehmern gehörten Architekt Thomas Fritzsche TFA, Gründer und Leiter Design bei TFA Thomas Fritzsche Associates, Deutschland; Bhadresh S, stellvertretender Vizepräsident (VP) und Leiter der Abteilung Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär) der Sattva Group; Farook Mahmood, Mitglied des Royal Institution of Chartered Surveyors (FRICS), Ehrenvorsitzender und Gründungspräsident der International Real Estate Federation (FIABCI)-India sowie Vorsitzender und Geschäftsführer der Silverline Group; Tapan Mozumdar, Senior Vice President – ​​Operations des Global Network for Zero; und Tarunesh Mathur, Präsident und CEO von Schindler India.

Dieses aktuelle Gespräch beleuchtete die Realitäten des rasanten Städtewachstums, die Infrastrukturbereitschaft, die Mobilität der Bevölkerung, die Gebäudeeffizienz und die langfristige Lebensqualität. Die Podiumsteilnehmer tauschten branchenübergreifende Perspektiven darüber aus, wie Planung, Mobilitätssysteme, Betrieb und Politik aufeinander abgestimmt werden müssen, um dichtere, intelligentere und widerstandsfähigere Städte zu fördern.

Die zweite Podiumsdiskussion widmete sich der Frage: „Entwickelt sich Bengaluru zur ersten hochverdichteten Technologie-Stadt Indiens?“ Die Moderation übernahm Digbijay Das, Mitglied des Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS), Master of Corporate Real Estate (MCR) und Senior Director – Valuation Services bei Colliers India. Die Podiumsteilnehmer waren Architektin Gunjan Das, leitende Architektin bei NG Associates und Mitglied des Architekturrats der Women’s Indian Chamber of Commerce & Industry (WICCI) Karnataka; Jayaram S. Govindaiah, Leiter Immobilien Indien bei Wipro; Kannan Sundar Rajan, Leiter des Bereichs Aufzüge und Fahrtreppen bei L&T Technology Services; und Sathyaseelan A., Direktor bei JLL India. In dieser Sitzung wurde detailliert analysiert, wie Wachstumskorridore, die Ausdehnung der Vororte, U-Bahn-Linien und Schnellstraßenprojekte die Immobiliennachfrage in wichtigen Mikromärkten verändern. Die Diskussion verknüpfte Stadtplanung mit Zugangsstrategien, der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und der internen Verkehrsführung in großen Bauprojekten – und hob hervor, wie sich die Bewegung von Personen innerhalb von Anlagen und Gebäuden direkt auf Produktivität, Sicherheit, Komfort und langfristige Betriebseffizienz auswirkt.

Die Diskussionsteilnehmer erörterten auch, was Entwickler und Architekten heute schon tun können, während sich die städtische Infrastruktur ständig weiterentwickelt, und ob intelligentere Vernetzung Staus, Energieverbrauch und Lebenszykluskosten sinnvoll reduzieren kann.

Bei einem Kamingespräch zum Thema „Bauen für die nächsten 20 Jahre: Die Vision eines Bauträgers für lebenswerte, vernetzte Städte“ fand ein intensives Gespräch zwischen dem erfahrenen Immobilienexperten JC Sharma und Mayank Saksena, Geschäftsführer und CEO – Land Services der ANAROCK Group, statt. Dabei ging es unter anderem darum, wie Südindien die Nachfrage nach Wohnraum ankurbelt, welche Rolle die Anbindung an die Metro bei der Wertschöpfung von Projekten spielt, wie Preissteigerungen mit Bezahlbarkeit in Einklang gebracht werden und warum nachhaltiges Wohnen das nächste Jahrzehnt prägen wird. Außerdem gab es wertvolle Ratschläge für die nächste Generation von Bauträgern und Stadtplanern.

Die dritte Podiumsdiskussion befasste sich mit der „Entwicklung automatisierter Parksysteme in Indien“. Moderator war Uday Kulkarni, Gründer und Direktor von UTOPIAS. Zu den Podiumsteilnehmern gehörten Architekt Vijaya Bhargav, Mitbegründer und Partner von OSTRACA sowie Vizepräsident des WICCI Karnataka Architecture Council; Antony Parokaran, Direktor der Car Parking Division von Sieger Global; Girish Vyas, Geschäftsführer von Wohr Parking Systems Pvt. Ltd. India; und Nakul Modani, Direktor von RR Parkon.

In dieser Sitzung wurde nachgezeichnet, wie sich das Parken in Indien von einer vernachlässigten Planungsmaßnahme zu einem regulierten, technologiegetriebenen Bestandteil der städtischen Infrastruktur entwickelt hat. Die Diskussion befasste sich mit uneinheitlichen Regelungen, sich ändernden kommunalen Normen, Platzmangel und der zunehmenden Verbreitung automatisierter Parklösungen in dicht bebauten Gebieten.

Die Diskussionsteilnehmer tauschten sich über Designintegration, Compliance, Effizienz und die Auswirkungen fortschrittlicher Parktechnologien auf die Projektrealisierbarkeit und die Ergebnisse im Bereich der urbanen Mobilität aus. Damit wurde ein weiteres Kapitel von FBSM erfolgreich abgeschlossen.

Ich danke unseren Partnern und Sponsoren, die diese Plattform ermöglichen. Ein besonderer Dank gilt Schindler, unserem Co-Sponsor, für die fortwährende Unterstützung und die Partnerschaft mit SLM.

Auch meine persönliche Verbindung zu dieser Plattform hat sich weiterentwickelt. Da ich mit SLM aufgewachsen bin, engagiere ich mich nun aus einer verantwortungsvollen Position heraus. Mein Fokus liegt auf Relevanz, um sicherzustellen, dass die Plattform die Veränderungen der Branche und die aktuellen Herausforderungen von Fachleuten in Projekten widerspiegelt. Diese Perspektive verdanke ich der engen Zusammenarbeit mit meinen Eltern, Anitha und Raghu, sowie dem Virgo-Team, das diese Plattformen Jahr für Jahr bereitstellt. Kontinuität und Verantwortlichkeit haben jetzt oberste Priorität.

FBSM wird seine Reise im Jahr 2026 mit geplanten weiteren Veranstaltungen in Kochi, Vizag, Lucknow, Kolkata und Jaipur fortsetzen.

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