Aufzüge haben sich von der Sicherheitsbremse von Otis aus dem Jahr 1853 zu hochentwickelten, vernetzten Systemen entwickelt, die Hochhäuser und dichte Bebauung ermöglichen. Moderne Innovationen wie automatische Türen, Mikroprozessorsteuerungen, Sensoren und die Integration des Internets der Dinge (IoT) machen Aufzüge zu intelligenten, fernüberwachten Anlagen. Kontinuierliche Telemetriedaten speisen Cloud-Dashboards mit Informationen zu Fahrten, Auslastung, Türzyklen, Wartezeiten, Beschleunigung, Vibrationen und weiteren Analysen. Dies ermöglicht vorausschauende Wartung, schnellere Diagnosen und Echtzeitwarnungen für Techniker und Nutzer. Hersteller-Apps und verschlüsselte Zugänge wie Schindlers myPORT verbessern Sicherheit und Barrierefreiheit, einschließlich Sprachsteuerung für Menschen mit Behinderungen. Durch kürzere Wartezeiten, höhere Zuverlässigkeit und optimierten Energieverbrauch tragen IoT-fähige Aufzüge zu effizienteren Städten mit höherer Bevölkerungsdichte bei.
Vernetzte Technologie ermöglicht zunehmend den unterbrechungsfreien Zugang zu größeren Höhen.
In den letzten 160 Jahren gab es nur wenige Technologien, die einen größeren Einfluss auf die Gesellschaft hatten als der Aufzug. In vielen dieser Jahre hat sich die Aufzugstechnologie relativ wenig verändert, aber in den letzten Jahren gab es zahlreiche Innovationen, und die Gebäude wurden immer höher.
Aufzüge waren vor der Einführung der Sicherheitsbremse von Elisha Graves Otis im Jahr 1853 nicht wirklich praktisch. Von Anfang an war Sicherheit eines der Hauptziele und hat die Nutzung bestimmt. Die ersten Sicherheitsbremsen für Aufzüge wurden 1861 patentiert. Seitdem wurden viele weitere Aufzugsinnovationen wie automatische lasergesteuerte Türen, Mikroprozessorsteuerungen und Not-Aus-Tasten entwickelt.
Die Branche schafft eine starke Nische in Bezug auf technologischen Fortschritt und Kundennutzen. Ohne Aufzüge sind Hochhäuser und Wolkenkratzer nutzlos.
Da die Weltbevölkerung von ländlichen Gebieten in städtische Zentren zieht, werden Aufzüge zu einem unverzichtbaren Standard-Transportmittel. Dies hat die Hersteller gezwungen, ihre Betriebe mit schnelleren und effizienteren Aufzügen zu modernisieren, die weniger Zeit und Energie verbrauchen. Ein Ausfall des Aufzugssystems kann erhebliche Auswirkungen auf die Funktionsweise von Städten haben. Mit der Weiterentwicklung von Smart Cities und der effizienteren Nutzung von Ressourcen in wichtigen Innenstädten mit Hilfe des Internet of Things (IoT) und künstlicher Intelligenz werden Aufzüge zunehmend zu einer Schlüsselkomponente. Da die Infrastruktur auf Stadtebene immer intelligenter wird, werden intelligente Aufzüge es den Menschen einfacher und schneller machen, sich fortzubewegen.
Einige Unternehmen haben die Bedeutung von Daten erkannt und damit begonnen, IoT-Geräte einzusetzen, um die Funktionalität ihrer Aufzugssysteme zu verbessern, indem sie die vorausschauende Wartung einfacher, kostengünstiger und weniger arbeitsintensiv machen. Einer der größten Vorteile von IoT-Geräten besteht darin, dass sie große Datenströme liefern, die in einem Bruchteil der Zeit verarbeitet werden können, die ein menschlicher Techniker für die Analyse benötigen würde, was eine schnelle Vorhersage des Wartungsbedarfs und Warnungen vor bevorstehenden Ausfällen ermöglicht. Somit macht das IoT die Aufzugswartung eher vorausschauend als reaktiv.

IoT-fähige Aufzüge sind direkt mit den Anbieter- und Gebäudewartungsservern verbunden. Sie überwachen die Betriebsbedingungen und können wertvolle Analysen über die Anzahl der Fahrten, das Wiegen der Last, die Anzahl der Türzyklen, Verkehrstrends, Wartezeiten, Beschleunigung, Verzögerung, Rucke, Stöße, Vibrationen, Oberschwingungsanalysen und mehr liefern. Berichte werden basierend auf stündlichen, täglichen, wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Zeitrahmen generiert.
Der kontinuierliche Datenfluss von den Überwachungsgeräten ermöglicht es Herstellern und Servicetechnikern von Drittanbietern auch, Probleme aus der Ferne zu überwachen und zu diagnostizieren, wodurch wertvolle Zeit vor Ort gespart wird. Das IoT-Dashboard kann in Sekundenschnelle Protokolle und Berichte erstellen, die dann zur weiteren Analyse gesendet werden können.
Da IoT-Geräte mit einem Cloud-Dienst verbunden sind, können sie Probleme erkennen, noch bevor die Facility Manager oder Gebäudenutzer etwas bemerken, und Benachrichtigungen auf Mobiltelefone senden, die sie in Echtzeit über das Problem informieren.
Kürzlich hat Schindler eine App namens myPORT veröffentlicht, die Sicherheit bietet, indem sie eine Kombination aus Gebäudedaten und verschlüsselten Schlüsseln verwendet. Dies kann dem Gebäudemanagement ein hohes Maß an Sicherheit bieten, da sich die Aufzugstür nur auf bestimmten Stockwerken öffnet. Durch das Hinzufügen ausgeklügelter sprachaktivierter Systeme können Aufzüge auch von körperlich eingeschränkten Personen genutzt werden.
IoT wird Wartezeiten verkürzen, Einblicke in das Verhalten liefern, die Produktzuverlässigkeit erhöhen, häufige Austauschvorgänge reduzieren und die Sicherheit erhöhen, was zu einer besseren Zugänglichkeit zu höheren Stockwerken führen wird. Da die Großstädte der Welt eine zunehmende Dichte erleben, müssen Gebäude immer effizienter werden, und Aufzugsunternehmen können uns nur die Technologie dafür liefern.