„Verstehen hat Vorrang vor Konsens!“

By Undine Stricker-Berghoff | Branchendialog | Juni 1, 2024

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„Verstehen hat Vorrang vor Konsens!“
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Dr. Peter Hug, der neu gewählte Vorsitzende der DAfA und Geschäftsführer des VDMA-Verbandes für Aufzüge und Fahrtreppen, betont die Rolle der DAfA als nicht-regulatorisches Forum für den Austausch zwischen den Fachgremien zur Auslegung technischer Regeln und zur Erarbeitung von Positionen – nicht zur Gesetzgebung. Er hat einen Themenausschuss und Expertengremien eingerichtet, die sich mit Cybersicherheit, ISO 8100, dem EU-Akt zur Cybersicherheit und einer möglichen EU-Aufzugsverordnung befassen und die Kommunikation durch eine neu gestaltete Website und eine DAfA-Hotline stärken sollen. Hug betont, dass das Verständnis Vorrang vor dem Konsens hat, um die Organisation zu professionalisieren und sicherzustellen, dass die Diskussionen die notwendige Tiefe erreichen, damit die verschiedenen Fachgremien ihre unterschiedlichen Interessen klar vertreten. Er warnt zudem davor, dass der Aufzugsmarkt dem Stillstand im deutschen Baugewerbe folgt, und plädiert für politische Maßnahmen zur Ankurbelung der Nachfrage.

Ein Interview mit der neuen DAfA-Vorsitzenden 

Ihre Autorin Undine Stricker-Berghoff (USB), sprach im März 2024 mit Dr. Peter Hug (PH), Geschäftsführer Aufzüge und Fahrtreppen, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA, Frankfurt/Main, der zum neuen Vorsitzenden des Deutschen Ausschusses für Aufzüge (DAfA) gewählt wurde. Der DAfA dient dem allgemeinen Erfahrungs- und Informationsaustausch über Aufzüge für alle interessierten Kreise, hat jedoch keine Regulierungsfunktion.

USB: Zur Einstimmung würden Sie, Herr Dr. Hug, bitte einen typischen Arbeitstag bei Ihnen beschreiben.

PH: Kein Tag gleicht dem anderen; oft trudeln morgens E-Mails oder Anrufe ein, und Prioritäten müssen neu geordnet werden. Mein Geschäftsbereich umfasst Aufzüge und Rolltreppen sowie zwei weitere Industriezweige. Ich verbringe 50 % meiner Arbeitszeit unterwegs, hauptsächlich in Europa, aber auch weltweit, um an Meetings, Messen oder Schulungen teilzunehmen. Das bedeutet, dass ich 120 bis 150 Nächte im Jahr nicht in meinem eigenen Bett schlafe. Besonders gerne bin ich beispielsweise in Indien, wo ich Schulungen für die Facility-Management-Branche eingerichtet habe. Auch China steht weit oben auf meiner Agenda – und es ist oft von Vorteil, dass meine Frau Chinesin ist. Ich verbringe außerdem viel Zeit in Brüssel und Straßburg, wo sich Sitze des Europäischen Parlaments befinden. Mein Team treffe ich einmal wöchentlich online und einmal im Monat, montags, persönlich.

USB: Sie sind der neue Vorsitzende der DAfA. Gibt es einen Stellvertreter?

PH: Die Situation ergab sich vorletztes Jahr, als ich kommissarisch den stellvertretenden Vorsitz übernahm. Der langjährige Vorsitzende war Thomas Pfaff, zuvor TÜV Rheinland, und ich war in den letzten zwei Jahren seiner Amtszeit sein Stellvertreter. Daher lag es nahe, dass ich in die Fußstapfen meines Vorgängers treten würde. Im vergangenen Jahr wurde ich erfolgreich gewählt. Wir achten darauf, dass der stellvertretende Vorsitzende nicht aus derselben Interessengruppe stammt. Deshalb wählten wir im April Jürgen Stillger aus der Gruppe der Aufzugsbetreiber zu seinem Stellvertreter.

USB: Was hat Sie motiviert, diese Stelle anzunehmen?

PH: Es bestand und besteht in der Branche dringender Bedarf nach einem Informationsaustausch mit allen interessierten Kreisen rund um das Thema Aufzüge. Einen solchen Austausch zu pflegen ist mir auch persönlich wichtig, aber nicht immer einfach. Mit über 30 Jahren Verbandserfahrung verfüge ich jedoch über eine ausgewiesene Expertise in der Moderation unterschiedlicher Interessen in Arbeitskreisen und Gremien.

Das Sekretariat der DAfA war bereits seit einiger Zeit beim VDMA angesiedelt, da mein Amtsvorgänger Peter Günther ebenfalls Vorsitzender war und die DAfA neu belebte. Mein Kollege Can Demircan leitet das DAfA-Sekretariat und vereinfacht so die interne Koordination.

USB: Wer ist sonst noch im Ausschuss?

PH: Im DAfA gibt es derzeit fünf Verantwortungsbereiche: Die Betreiber sind für die Sicherheit am Ende der Kette verantwortlich. Auf dem Verantwortungsbereich der Hersteller befinden sich die Verbände, in denen ich als Geschäftsführer auch den VDMA vertrete; die „Big Four“ sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Wir beziehen Komponentenhersteller sowie Planer und Berater mit ein. Auf dem Verantwortungsbereich der Verbände finden sich außerdem der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), VFA-Interlift, die Vereinigung mittelständischer Aufzugsunternehmen (VMA), der Verband der Technischen Überwachungsvereine (TÜV) und die Berufsgenossenschaft (BG). Wir suchen aktuell Vertreter öffentlicher Auftraggeber. 

USB: Was sind die Ziele von DAfA? 

PH: DAfA dient dem allgemeinen Erfahrungs- und Informationsaustausch zum Thema Aufzüge. Die Bänke tauschen ihr Wissen, ihre Erfahrungen, ihre Meinungen und auch ihre Wünsche zu aktuellen Themen aus. 

Es gibt eine Satzung, aber diese befasst sich eher mit Richtlinien und Verfahren im Sinne einer Satzung. DAfA hat kein eigenes Budget, weshalb die Website auch dem VDMA angegliedert ist. Die Sitzungen finden online, in Frankfurt oder auf Einladung der Mitglieder abwechselnd statt. Die letzte Sitzung des DAfA-Themenausschusses fand bei BASF in Ludwigshafen statt, die letzte DAfA-Sitzung beim VDMA in Frankfurt am Main, beide in Deutschland.

USB: Welche Themen werden in DAfA behandelt?

PH: Generell kann man sagen: Konfiguration, Betrieb, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Koordination. Themen sind allerdings nicht in der Satzung definiert. Ideen kommen auf Zuruf, vor allem aber im Themenausschuss. Der neu gegründete Themenausschuss ist auch für die Vorbereitung der Sitzungen zuständig.

USB: An wen richten sich die Ergebnisse der Arbeit von DAfA?

PH: Der Informationsaustausch schafft Verständnis für die Positionen der Bänke. Die Ergebnisse der Gespräche helfen insbesondere den Betreibern, für die Aufzüge in der Regel nicht das Haupttätigkeitsfeld, sondern ein Thema unter vielen sind.

USB: Inwieweit sind die Stellungnahmen und Dokumente der DAfA rechtlich bindend?

PH: DAfA wurde gegründet bzw. wiederbelebt, als es noch Lücken in den Regelungen gab, die heute geschlossen sind. Mittlerweile machen die europäische Gesetzgebung und die Regulierungswut der Branche und anderen Stakeholdern das Leben schwer. Wir haben uns zuletzt intensiv mit dem Supply Chain Duty of Care Act, dem Cyber ​​Resilience Act und deren Auswirkungen beschäftigt. Auch die angestrebte Umwandlung der EU-Aufzugsrichtlinie in eine EU-Aufzugsverordnung wird Thema in DAfA sein, ebenso wie der Prozess der Umwandlung der EU-Maschinenrichtlinie in die EU-Maschinenverordnung.

Die DAfA selbst führt keine weiteren Regulierungen durch, interpretiert aber technische Regeln und Gesetze. Auf der Website finden sich ein Verweis auf die DAfA-Hotline und Informationen, wie man einen Interpretationsantrag stellen kann, um eine schnelle, umfassende und korrekte Antwort zu erhalten. Die Argumente der DAfA sind inzwischen wiederum auch häufig Thema in Regulierungsgremien.

USB: Wie oft tagt der Ausschuss? Wie laufen die Treffen generell ab?

PH: Die DAfA tagt zweimal im Jahr. Das nächste Treffen findet am 29. Oktober online statt. Dazwischen tagt das neue Themenkomitee; Personen und Institutionen, die sich Themen angenommen haben, arbeiten auch daran. Zudem werden vom Themenkomitee bei Bedarf Expertengruppen eingerichtet. Ein großes Thema ist derzeit beispielsweise der Stand und die Herangehensweise an die ISO 8100-1/-2, das in kleinere Einzelpakete zerlegt wurde.

USB: Wann fand die letzte Sitzung statt und welche Punkte standen auf der Tagesordnung?

PH: Das Treffen fand im April beim VDMA in Frankfurt statt. Zuvor fand im vergangenen Oktober ebenfalls ein Treffen am Frankfurter Flughafen statt. Auf der Tagesordnung standen Themen wie die interne Organisation und die Satzung. Auch die Zusammensetzung der Bänke und ihre Berichte zu ihren Themen wurden behandelt. Dann gab es den Themenausschuss und die Besetzung dieses Ausschusses sowie die Expertengremien. Ebenfalls diskutiert und anschließend an den Themenausschuss delegiert wurde der Beschluss des Erfahrungsaustauschkreises Zugelassene Überwachungsstellen (EK ZÜS Erfahrungsaustauschkreis Zugelassene Überwachungsstellen), seinen Ansatz zur Cybersicherheit und der damit verbundenen Anwendung der Technischen Regel für Betriebssicherheit (Technische Regel) zu ändern für Betriebssicherheit (TRBS) 1115 Teil 1 Cybersicherheit für sicherheitsrelevante Mess- und Steuergeräte.

USB: Welche Beschlüsse wurden gefasst?

PH: Neu gegründet wurde im Oktober 2023 unter anderem der bereits erwähnte DAfA-Themenausschuss, der regelmäßig neue Themen aufgreift und Abstimmungen vorbereitet. Dadurch kann die Diskussion im DAfA die nötige Tiefe erreichen, statt nur an der Oberfläche zu kratzen. Auf diese Weise werden mehr und unterschiedliche Aspekte auf den Tisch gebracht.

USB: Welche weiteren Aktivitäten mit welchen angestrebten Ergebnissen waren geplant?

PH: Wir werden uns mit dem möglichen Ende der Verordnung über Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz in der Industrie auseinandersetzen. Wie sollten die neue Verordnung über prüfungspflichtige Anlagen und die Verordnung über die Verwendung von Arbeitsmitteln in der Praxis umgesetzt werden? Hier verfolgen die verschiedenen Gremien, darunter auch der VDMA, recht unterschiedliche Interessen. Wird es aus der EU-Aufzugsverordnung Anweisungen für Installateure geben?

Das erste Thema des neuen Themenausschusses war die Technische Regel für Betriebssicherheit TRBS 1115-1 Cybersecurity, zu deren Anwendung in der Aufzugsbranche teilweise unterschiedliche Positionen vertreten werden. Basierend auf den Vorbereitungen im Ausschuss würde dies dann dazu führen, dass die bereits in der letzten DAfA-Sitzung begonnene Diskussion in den kommenden Sitzungen fortgeführt und vertieft wird. Wird es beispielsweise zusätzliche Anforderungen für prüfpflichtige Systeme wie Drucksysteme und Explosionsschutzsysteme geben?

Hersteller von sicherheitsrelevanter Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) beispielsweise betrachten Cybersicherheit nur als relevant für PESSRAL. Andere beziehen neben PESSRAL auch Notrufsysteme und Frequenzumrichter mit ein. Ist ein längeres Feststecken im Aufzug eine körperliche Beeinträchtigung, die mit einem Unfall vergleichbar ist? Wie weit muss der Begriff MSR-Systeme also ausgelegt werden? VDMA und VFA-interlift haben bisher die erste Position unterstützt. EK ZÜS hat jedoch beschlossen, ab dem 1. April auch Frequenzumrichter und Notrufsysteme in seine Prüfungen einzubeziehen. Dies muss daher im DAfA weiter diskutiert werden.

Und dann ist da noch – neben einem ganzen Regulierungs-Tsunami, der aus Brüssel über uns hereinbricht – der EU Cyber ​​Resilience Act in Vorbereitung. Es erfordert unter anderem, dass sicherheitsrelevante Systeme aktualisierbar sind. Diese Sicherheitsupdates müssen für den Betreiber kostenlos sein. Allerdings können sie möglicherweise nicht aus der Ferne durchgeführt werden. Wer bezahlt das? Beispielsweise könnte die Software für 0 Euro erhältlich sein und der Rest könnte durch einen kostenpflichtigen Servicevertrag abgedeckt werden. Aber natürlich gibt es auch andere Ideen.

USB: Können Sie uns bitte etwas zur Geschichte der DAfA bis heute erzählen?

PH: DAfA wurde erstmals vor mehr als 100 Jahren erwähnt. Wir haben im VDMA ein historisches Dokument gefunden, eine Art Gründungsprotokoll von 2004/2005, in dem unter anderem die Bänke vorgestellt werden. DAfA wurde damals neu gegründet, genau wie die Olympischen Spiele der Neuzeit.

USB: Welche Bedeutung hat DAfA in Deutschland, in Europa und sogar weltweit?

PH: Der Bedarf an einem solchen Diskussionsformat, bei dem alle Bänke an einem Tisch sitzen, wird immer größer, möglicherweise sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus, wenn die EU-Aufzugsverordnung im gleichen Wortlaut in allen europäischen Ländern gilt. Die European Lift Association (ELA) könnte analog – wie der VDMA in Deutschland – durch die verschiedenen Interessensverbände ergänzt werden.

USB: Wie wird sich DAfA unter Ihrer Führung weiterentwickeln?

PH: Mein Fokus liegt auf Organisation und Professionalisierung. Klare Ziele setzen und erreichen, dafür können wir uns keine unvorbereiteten und damit fruchtlosen Diskussionen leisten. Einige Bänke waren unzufrieden, manche brachten sich nicht aktiv genug ein, bezweifelte die DAfA. Verbände und Hersteller sehen aber weiterhin Bedarf und Nutzen. Wenn Themenausschuss und Expertengremien eine gute Basis schaffen, wird die DAfA nach innen und außen gestärkt. Verständnis geht vor Konsens! Miteinander zu reden kann der Beginn einer guten Beziehung sein.

USB: Wie werden die Ergebnisse der Arbeit kommuniziert?

PH: In jedem Fall können und müssen wir diese Informationen künftig gemäß meinem Plan als Vorsitzender noch besser und umfassender kommunizieren. Wir haben vereinbart, dass die Gremien, falls sie unterschiedliche Interessen verfolgen, die Ergebnisse selbst nach außen tragen. Ziel ist es, alle Beteiligten mit ins Boot zu holen. Doch – bei einem einzelnen Aufzug über drei Etagen in einem Mehrfamilienhaus mit Hausverwaltung, einem Hotel in einem Hochhaus und beispielsweise der BASF als Industrieunternehmen mit vielen Aufzügen und eigenem professionellen Vor-Ort-Service müssen die Maßnahmen je nach Anlage relativiert werden. Sollte es also zu Uneinigkeiten kommen, veröffentlichen die Gremien ihre Ergebnisse getrennt, ansonsten gemeinsam.

USB: Wo finde ich die Ergebnisse?

PH: Die Website erreichen Sie unter www.vdma.org/dafa.

Über die DAfA-Hotline werden Anfragen und Stellungnahmen zu Auslegungen technischer Regeln und Gesetze entgegengenommen, gesammelt und in zusammengefasster Form veröffentlicht. Die jeweils aktuelle Fassung kann von der Webseite heruntergeladen werden. Leider wird diese Methode viel zu selten angewendet, weshalb ich an dieser Stelle dafür werben möchte.

Die Website enthält außerdem vier Positionspapiere zu Aufzügen ohne Kabinentüren, den Eigenschaften von Aufzügen für den Einsatz von Feuerwehrleuten, Änderungen an Aufzugsanlagen und Aufzügen für Behinderte.

In naher Zukunft werden wir über einen Relaunch der Website nachdenken. Die Organisation, die Akteure und die technischen Inhalte müssen umfassender und dennoch leicht zugänglich dargestellt werden.

USB: Wie kann ich bei Bedarf Kontakt zum DAfA aufnehmen?

PH: Sie können DAfA jederzeit per E-Mail unter [email protected] kontaktieren.

USB: Abschließend vielleicht noch ein paar Worte außerhalb des DAfA zur wirtschaftlichen Lage der Aufzugsbranche in Deutschland, Herr Dr. Hug?

PH: Die Bauwirtschaft bestimmt die Lage, die Aufzugsbranche zieht nach. Der Wohnungsbau in Deutschland ist eingebrochen, der Aufzugsmarkt folgt. Um diese Bremse zu lösen, müsste der Staat die Grunderwerbsteuer angehen. Er könnte sie zum Beispiel für zwei Jahre aussetzen, wie wir im VDMA immer wieder gefordert haben. Damit ließe sich der Anstieg der Zinsen für Baufinanzierungen von derzeit zwei Prozent auf rund 2 Prozent zumindest teilweise kompensieren, was den Markt wieder beleben würde.

Nebenbei: Deutschland hat im EU-Vergleich die niedrigste Eigentumsquote. Eine Förderung des sozialen Wohnungsbaus wäre hier eher kontraproduktiv, da sie die Miete gegenüber dem Kauf von Wohneigentum begünstigt. Zudem ist nicht genügend Bauland vorhanden, was auch von mindestens einer Partei der Ampelkoalition wegen Klimaschutz und Bodenversiegelung nicht gewollt ist. Auch der Nichtwohnungsbau leidet.

VDMA Fachverband Aufzüge und Fahrtreppen 

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Der VDMA Fachverband Aufzüge und Fahrtreppen repräsentiert 90 % des deutschen Marktes. Derzeit sind in Deutschland rund 830,000 Aufzugsanlagen installiert, davon 725,000 für den Personentransport und rund 40,000 Fahrtreppen. Jedes Jahr werden bundesweit durchschnittlich 20,000 neue Aufzugsanlagen gebaut oder bestehende Anlagen ersetzt. Der Branchenumsatz liegt bei über 3 Milliarden Euro und die Branche beschäftigt rund 17,000 Mitarbeiter.

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