Aufzugssignalgeräte und Benutzerfunktionen
By Elevator World | Kabinen und Kabinenästhetik | Juni 1, 2016
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Signaleinrichtungen wie Rufstationen, Bedienfelder, Anzeigen, Laternen, Gongs, Displays und Gegensprechanlagen sind unerlässlich, um den Aufzugsstatus zu kommunizieren und die Interaktion der Nutzer zu ermöglichen. Hersteller bieten Frontplatten- oder integrierte Systeme sowie erweiterte Optionen wie Zielwahlbedienfelder, AV-Displays, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Induktionsschleifen und GSM-Verstärker an. Bedienfelder reichen von physischen Druckknöpfen bis hin zu Touchscreens und beinhalten Anzeigen, Kommunikations- und Barrierefreiheitsfunktionen wie taktile/Braille-Bedienelemente und Audioansagen. Bei Bedarf sind separate Bedienfelder in Bodennähe verfügbar. Installationen können vandalensichere, IP-geschützte oder explosionsgeschützte Ausführungen erfordern. Bedienfelder für die Feuerwehr, Evakuierungskommunikation, automatische Wählgeräte und computergestützte Überwachungssysteme unterstützen Sicherheit und Management. Projektspezifische Anforderungen sollten in den Ausschreibungsunterlagen klar definiert werden.
Dokumentation der verschiedenen Signalgeräte, ihrer Terminologien und ihrer einzigartigen Anwendbarkeit
Signalvorrichtungen wie Taster, Anzeiger, Hallenlaternen und Displays spielen in jeder Aufzugsanlage eine wichtige Rolle bei der Kommunikation und/oder dem Austausch von Informationen mit den tatsächlichen Benutzern eines Aufzugs. Von sehr einfachen Anfängen an wurden die heutigen Signalleuchten von den Herstellern umfassend entwickelt, um den Anforderungen der Benutzer gerecht zu werden und ihre Art der Kommunikation mit den Benutzern zu verbessern. Verschiedene Faktoren, einschließlich anwender- und anwendungsspezifischer Anforderungen, haben zu der breiten Palette von heute verfügbaren Signalleuchten beigetragen. Dieser Artikel versucht, die verschiedenen Signalgeräte, die damit verbundenen Terminologien und die Anwendbarkeit eines Signalgeräts auf eine bestimmte Projektanforderung zu dokumentieren. Es dient als Hilfe für Nicht-Aufzugsfachleute, um die Namen und Terminologien zu verstehen und geeignete Vorrichtungen in ihren Projekten zu beschreiben.
Zu den Arten von Standardsignalvorrichtungen gehören Hallensprechstellen, Kabinenbedientafeln (COPs), Anzeiger, Laternen, Gongs, Feuerwehrsteuertafeln (Lobby) und Etagenregistrierungstafeln. Zu den Sonderfunktionen gehören Displays, Lautsprecher, Gegensprechanlagen, Schlüsselschalter für Sonderfunktionen, Zugangskontrolle für Kartenleser, CCTV-Kameras (Closed Circuit TV), Induktionsschleifen, Wi-Fi-Zugangspunkte, Global System for Mobile Communications (GSM)-Signal Booster und Evakuierungskommunikationssysteme.
Mit der Einführung von Zielkontrollsystemen wurde eine neue Linie von Signalleuchten entwickelt, darunter Stockwerks-/Etagenregistrierungstafeln, Zielstockwerksanzeigen, Aufzugsbezeichnungsschilder und Laternen. Alle Signalhalterungen können auf zwei verschiedene Arten bereitgestellt werden (dh mit und ohne Frontplatte). In vielen Fällen werden Signalleuchten mit Frontplatte verwendet, bei denen die Signalelemente (wie Druckknöpfe, Anzeigen und Lampen) auf einer separaten Platte an ihrer Vorderseite montiert sind. Diese Blende wird dann an den vom Architekten bereitgestellten Wänden/Paneelen angebracht. Die Frontplatten können mit oder ohne Schrauben montiert werden, um die Ästhetik zu verbessern. Bei Sonderprojekten werden die Signalelemente in die vom Architekten bereitgestellten Wände/Paneele integriert, um eine elegante Optik zu erzeugen.
HALLENRUFSTATIONEN
Hallensprechstellen sind Vorrichtungen, die hauptsächlich Druckknöpfe enthalten, die erforderlich sind, um einen Ruf für einen Aufzug von einer Etage aus zu registrieren. Hallensprechstellen gibt es in verschiedenen Kombinationen, beispielsweise in Kombination mit einem Signalgeber oder Hallenlaternen.
HALLINDIKATOREN
Hallenanzeigen sind Vorrichtungen, die visuelle Informationen über die Position und Bewegungsrichtung der Aufzugskabine liefern. Hallenanzeigen können mit Richtungspfeil und Hallenlaterne versehen werden. Hallenmelder können mit einer Hallensprechstelle kombiniert oder separat über dem Eingang montiert werden.
HALLENLATERNEN
Eine Flurlaterne ist im Wesentlichen eine Lampe und wird im Ein-/Aus-/Blinkmodus verwendet. Im Gegensatz zu Hallenanzeigen zeigen Hallenlaternen nicht die Etage (Position) des Aufzugs an. Die Hallenlaternen sind die Vorrichtungen, die die Ankunft einer Aufzugskabine an jedem Stockwerk und deren Fahrtrichtung visuell ankündigen. Die Hallenlaternen haben zwei Lampen – eine für die Aufwärts- und eine andere für die Abwärtsrichtung. Bei Ankunft einer Kabine an einer Haltestelle (oder bis zu 4 s vor der tatsächlichen Ankunft) leuchtet und blinkt je nach Fahrtrichtung der Kabine die Auf- oder Ab-Lampe.
Hallenlaternen werden auch für die Funktion „Sofortvorhersage“ („frühe Fahrzeugankündigung“) verwendet. Dies gilt für drei oder mehr Aufzüge in einer Gruppe. Wenn ein Benutzer den Druckknopf an einer Hallensprechstelle drückt, wird der zugewiesene Aufzug sofort durch Aufleuchten der Auf- oder Ab-Lampe eines Aufzugs, der den Benutzer bedient, angesagt.
ANREISE GONGS
Ankunftsgongs bei Landungen werden oft mit Hallenlaternen kombiniert. Die Gongs erzeugen bei jedem Treppenabsatz einen leisen, elektronischen Klang, um die Ankunft eines Aufzugs anzukündigen. Die Gongs ertönen einmal, um die Fahrt nach oben anzuzeigen, und zweimal, um die Fahrt nach unten anzuzeigen, mit einstellbarer Lautstärke. Bei einfacheren Installationen wird ein Autodach-Ankunftsgong verwendet. Die Einheit wird oben auf der Aufzugskabine montiert. Anstelle eines weichen elektronischen Klangs wird ein Glockenklang erzeugt.
COPS
Der COP befindet sich in jeder Aufzugskabine. Es enthält alle Tasten für die vom Aufzug bedienten Stockwerke. Es hat auch Inschriften, die die Kapazität des Aufzugs, den Namen des Herstellers und ein „No Smoking“-Schild anzeigen. Es ist das komplette Bedienfeld, das die Anzeigen, das Kommunikationssystem (Gegensprechanlage), die Wartungs-/Servicekontrollen und alle anderen Sonderfunktionen wie die Zugangskontrolle umfasst. Dies können herkömmliche Segment-/Matrix-Anzeigen oder LCD-Anzeigen sein.
COPs enthalten auch Etagennamensschilder/Bezeichnungsschilder, die die Dienste auf bestimmten Etagen angeben. Solche Etiketten sind entweder auf dem COP eingraviert oder existieren als maßgeschneiderte Klebeetiketten, die neben den Druckknöpfen angebracht werden.
Standardmäßig ist ein einzelner COP pro Aufzugskabine vorgesehen. Für hohe Kapazitäten und große Aufzugskabinen sind zwei COPs für den Betriebskomfort vorgesehen. Ebenso wird bei Aufzügen mit mehr als einem Eingang jedem Eingang ein COP zugewiesen. Im Allgemeinen haben Aufzüge mit mehr als einem Eingang unterschiedliche Nummern für jeden Eingang. Die Bereitstellung eines dedizierten COP für jeden Eingang ist erforderlich, um die Stockwerksniveaus auf den Anzeigen und Druckknöpfen korrekt anzuzeigen. Solche COPs enthalten auch dedizierte Tasten, um das Öffnen/Schließen von Türen an jedem Eingang zu steuern.
Polizisten wurden traditionell mit physischen Mikroklick-Druckknöpfen ausgestattet. Es werden jedoch häufig Touchscreen-COPs bereitgestellt. Touchscreen-Panels sind hilfreich bei der schnellen Neukonfiguration der Drucktasten, um Stockwerknamen zu ändern und Hot Buttons für häufig genutzte Stockwerke einzurichten. Touchscreen-Panels können auch die Gebäudekarte anzeigen, um die Orientierung zu erleichtern.
FÜR BEHINDERTE
Bei jeder Aufzugsinstallation besteht die beste Vorgehensweise darin, behindertengerechte Funktionen zu integrieren. Spezifische Funktionen, die erforderlich sind, sind taktile/Braille-Drucktasten, akustische Reaktion von Drucktasten und Audioansagen. Im Allgemeinen sind solche Funktionen auf dem Haupt-COP selbst integriert. Wenn jedoch der Haupt-COP solche Funktionen aufgrund spezieller Designs wie Touchscreen-COPs nicht aufnehmen kann, wird ein separater, eigenständiger COP für behinderte Benutzer bereitgestellt. Dieses Panel befindet sich auf einer viel niedrigeren Ebene, um eine gute Zugänglichkeit zu gewährleisten. In dieses Bedienfeld sind spezielle Tasten integriert (z. B. „Tür öffnen verlängern“ zum Verlängern der Türöffnungszeit), damit Behinderte den Aufzug bequem betreten und verlassen können.
FAHRZEUGANZEIGER
Die Anzeiger in den Aufzugskabinen befinden sich in der Regel am COP und geben in Echtzeit Auskunft über die Fahrtrichtung und Position (Etage) der Aufzugskabine. Im Allgemeinen sind ein numerischer und ein Pfeilindikator enthalten. Alternativ kann sich die Anzeige auch über der Tür auf Spiegelhöhe befinden. Die Kabinenanzeigen werden für jeden COP innerhalb der Aufzugskabine bereitgestellt, insbesondere für Kabinen mit mehr als einem Eingang.
AUTOLATERNEN
Bei einfacheren Installationen (wie Back-of-House, Serviceaufzüge) werden die Laternenlampen an der Eingangssäule der Aufzugskabine montiert. Diese Art von Laterne ist erst nach dem Öffnen der Türen sichtbar und dient lediglich der Anzeige der Fahrtrichtung.
Ähnlich wie Hallenlaternen sind auch Autolaternen mit einem Ankunftsgong versehen. Die Gongs ertönen einmal, um die Fahrt nach oben anzuzeigen, und zweimal, um die Fahrt nach unten anzuzeigen, mit einstellbarer Lautstärke. Alternativ kann ein Autodach-Ankunftsgong verwendet werden. Die Einheit wird oben auf der Aufzugskabine montiert. Anstelle eines weichen elektronischen Klangs wird ein Glockenklang erzeugt. Es ist üblich, dass sowohl der Autoankunftsgong als auch der Ankunftsgong (von den Laternen) gleichzeitig ertönen. Dies ist nicht erwünscht, und entweder das Glockenspiel oder der Gong müssen eliminiert werden.
DRÜCK KNÖPFE
Druckknöpfe sind der wichtige und interaktive Teil von Signalgeräten. Über den Taster, der in der Regel für jedes bediente Stockwerk vorgesehen ist, geben die Nutzer ihren gewünschten Service ein. Es sind auch Drucktasten vorhanden, um Türschließungs-, Türöffnungs- und Alarm-/Gegensprechaktionen einzuleiten. Sie sind idealerweise mit behindertenfreundlichen Funktionen wie taktile Buchstaben, Braille-Buchstaben und Antwortton ausgestattet. Alternativ können neben jedem Druckknopf auch taktile und Braille-Aufklebeetiketten verwendet werden.
Der aktive Teil eines Tasters sollte sich durch eine kontrastierende Farbe und/oder erhabene Tasterblende deutlich von seiner Umgebung abheben. An öffentlichen Verkehrsmitteln können extragroße Taster vorgesehen sein.
Lage, Anordnung, maximale Höhe und Abstand der Drucktasten sollten den Empfehlungen von EN 81-70 entsprechen, um eine leichte Zugänglichkeit und Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Aus Gründen der Einheitlichkeit ist es besser, alle Etagen mit Zahlen zu benennen. Anstatt die Taster beispielsweise mit „B2“ und „B1“ für Untergeschosse zu kennzeichnen, empfiehlt es sich, „-2“ und „-1“ zu verwenden, die für Sehbehinderte universell erkennbar sind.
Drucktasten können auch verwendet werden, um bestimmte Sonderfunktionen einzuleiten, wie beispielsweise eine falsche Kabinenabmeldung (dh Abbrechen eines irrtümlich registrierten Kabinenrufs) und einen geheimen Zugangscode für gesperrte Stockwerke.
SPEZIELLE DRUCKTASTEN
Ausgang Etage
Der Taster für das Ausgangsstockwerk sollte sich deutlich von anderen Tastern am COP unterscheiden lassen. Die Codes empfehlen, dass dieser Taster 5 mm über die anderen Tasten hinausragt und auf einer grünen Tasterplatte montiert wird.
Türstopp
Diese Taste befindet sich auf der COP und wird verwendet, um die standardmäßige Türöffnungszeit zu halten/zu verlängern, damit die Türen länger geöffnet bleiben, um Rollstühle/Tragen/Trolleys bequem über die Türen zu bewegen.
Anruf abbrechen
Diese Taste auf dem COP folgt den Aufzugsempfehlungen der Feuerwehr. Der Druckknopf befindet sich neben dem Schlüsselschalter für den Notbetrieb Phase II des Feuerwehrmanns und wird verwendet, um einen bereits registrierten Ruf in der Aufzugskabine im Feuerwehrmodus zu löschen.
Rollstuhl
Diese Taste befindet sich normalerweise an den Hallensprechstellen und wird von den Rollstühlen an einem Treppenabsatz verwendet. Es verlängert vorübergehend die Türverweilzeit, damit eine Person, die einen Rollstuhl benutzt, den Aufzug bequem betreten kann.
Schlüsselschalter
Schlüsselschalter werden mit der Aufzugskabine und/oder den Stockwerken geliefert, um bestimmte Betriebsmodi wie VIP, Parken, Feuerwehr-Notbetrieb Phase II Betrieb, Krankenhaus-Code-Blue-Betrieb usw. zu ermöglichen Übergabe, Brandrückruf und Homing) werden auf Fernüberwachungs-/-steuertafeln (Aufsichtstafel/Wachtafel/Lobbytafel) für die Aufzüge bereitgestellt.
Sondergüte/Vandalismussicher
Die für Aufzüge in öffentlichen Verkehrsanlagen (Fußgängerbrücken, Bahnhöfe, Flughäfen, Parks, etc.) vorgesehenen Signalbefestigungen sollten entsprechend der Sicherheitsnorm EN 81-71 ausgeführt sein. Besondere Merkmale sind die schraubenlose Befestigung von Frontplatten mit IP X3-Wasserbeständigkeit, IP 54-Drucktaster mit reduzierten und geringstmöglichen Spalten um die Drucktaster, hinter Edelstahlgittern versteckte Anzeigefelder, gravierte/geätzte Beschriftungen und Edelstahl-/ metallische Drucktastenfelder.
Sonderklasse/IP-bewertet
Wenn eine Aufzugsanlage als „im Freien“ klassifiziert wird (dh die Aufzugssignalleuchten sind Witterungsbedingungen ausgesetzt), muss der Staub- und Wasserschutz für solche Leuchten erhöht werden, um den harten atmosphärischen Bedingungen (Temperatur und Feuchtigkeit) standzuhalten. Für die Außensignalleuchten wird ein Mindestschutz von IP 54 (NEMA 3) empfohlen. Typische Anwendungen sind Fußgängerbrücken, Schiffsaufzüge sowie Bergbau- und pharmazeutische Anwendungen.
Sonderklasse/Explosionsschutz
Wenn sich eine Aufzugsanlage in einer hochentzündlichen Umgebung befindet, wie beispielsweise in petrochemischen Fabriken, müssen entsprechend geschützte Signalvorrichtungen verwendet werden, um Explosionen zu verhindern. Die Leuchten sollten entsprechend konstruiert sein, um elektrische Funken einzudämmen und nach speziellen Codes wie ATEX zertifiziert sein.
Notfallkommunikationssystem/Gegensprechanlage
Intercom-Systeme ermöglichen eine Zwei-Wege-Kommunikation zwischen den Benutzern innerhalb der Aufzugskabine und den Empfängern außerhalb, unmittelbar um die Aufzugsanlage herum (dh in der Aufzugshalle oder im Maschinenraum). Dies sind im Allgemeinen Freisprechsysteme, die bei Stromausfall von Batteriestrom unterstützt werden. Die Tastenfelder haben ein gut sichtbares Klingelsymbol in Gelb. Gegensprechanlagen sollten den audiovisuellen (AV) Anzeigen entsprechen (dh ein akustisches Signal, ein gelbes Piktogramm, um anzuzeigen, dass der Anruf getätigt wurde, und ein grünes Piktogramm, um anzuzeigen, dass die Verbindung hergestellt wurde).
Notfallkommunikation/Auto-Dialer-Systeme
Auto-Dialer-Systeme werden verwendet, um externe Nummern (die sich nicht unmittelbar in der Nähe der Aufzugsanlage befinden) anzurufen, wie z. B. einen zentralen Überwachungsraum oder einen Aufzugstechniker. Die Systeme können ein analoges (Festnetz) oder ein GSM-Typ (drahtloses Mobilfunknetz) sein. Die Systeme haben die Fähigkeit, mehrere Nummern im Speicher zu speichern und sie nacheinander in einer vorgewählten Reihenfolge anzurufen.
Meldungsanzeigen im Auto
Neben Standardanzeigen bei einer Aufzugskabine können Sonderanzeigen zur Anzeige von Überlast-, Brand- und Erdbebenwarnungen sowie zur Anzeige von Fahrgastinformationen/Hinweismeldungen vorgesehen werden. Die Anzeigen können in die COP integriert oder separat direkt über dem Eingang (Spiegelplatte) montiert werden.
AV-Displays im Auto
AV-Displays in einer Aufzugskabine werden bereitgestellt, um Werbung, Etagenverzeichnisse, Wetter und Nachrichten anzuzeigen. Die AV-Inhalte können vorab aufgezeichnet oder als Live-Feed über einen Medienserver verbunden werden. Solche Displays erfordern die Übertragung einer großen Datenmenge und erfordern fortschrittliche
(wie Glasfaser) Verkabelung/Verbindungen mit hoher Datenübertragungsfähigkeit. In einigen Fällen können auch drahtlose Displays verwendet werden, abhängig von der Zuverlässigkeit des drahtlosen Netzwerks für eine reibungslose und nahtlose Übertragung von AV-Daten.
Sprachansagen
Um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und behinderte Benutzer zu unterstützen, können innerhalb der Aufzugskabine mehrere Sprachansagen gemacht werden. Zu diesen Ansagen gehören die Aufzugsposition, die Fahrtrichtung, das nächste Haltestockwerk und Anweisungen für die Benutzer, die Gegensprechanlage zu bedienen und die Kabine im Notfall zu verlassen. Solche Ansagen sind voraufgezeichnet und so programmiert, dass sie zu geeigneten Zeiten automatisch abgespielt werden.
ZUGANGSKONTROLLE
Aufzugskabinen und Stockwerke können mit Zugangskontrollsystemen (Kartenleser) ausgestattet werden, um den Aufzugszugang ausschließlich für autorisiertes Personal zu beschränken. Die Hallensprechstellen und/oder COPs registrieren keinen Anruf, es sei denn, es wird eine übereinstimmende Durchzugskarte/ein passendes Passwort bereitgestellt. Die Kartenleser können in Frontplatten eingebaut und hinter Linsen mit dem internationalen Symbol für Kartenleser versteckt werden. Bei Verwendung einer Tastatur muss das Passwort eingegeben werden, um einen Anruf zu registrieren.
EVAKUIERUNGS-KOMMUNIKATIONSSYSTEM FÜR AUFZÜGE
In Hochhäusern können Aufzüge Teil von Evakuierungskonzepten werden. Wenn die Aufzüge und Aufzugslobbys nicht durch einen Notfallzustand bedroht sind, können Aufzüge verwendet werden, um die Insassen nach vordefinierten Evakuierungsmanagementverfahren zu evakuieren. Um eine Aufzug-unterstützte Evakuierung erfolgreich durchzuführen, werden eigenständige Aufzugs-Evakuierungs-Kommunikationssysteme bereitgestellt. Dies sind festverdrahtete Systeme, die alle Aufzugslobbys der oberen Ebene, die Eingangshalle, die Aufzugskabinen und die Feuerleitzentrale mit zuverlässiger Zwei-Wege-Kommunikation verbinden. In der Aufzugshalle sind Gegensprechanlagen mit Presse- und Sprechfunktion vorhanden, die den Austausch von Echtzeitinformationen zwischen der Evakuierungsmanagement-Crew und der Feuerleitzentrale unterstützen.
ZIELKONTROLLE
Landeregistrierungstafel
Zielkontrollsysteme sind mittlerweile weit verbreitet. Benutzer müssen ihr gewünschtes Zielstockwerk außerhalb der Aufzugskabine eingeben. Jeder Aufzug hat eine Bezeichnung/Identifikationsnummer. Wenn der Benutzer sein oder ihr gewünschtes Zielstockwerk eingibt, liefert die Etagenkonsole eine sofortige Antwort und bestätigt die der Person zugewiesene Aufzugsnummer. Das System informiert den Benutzer über den zugewiesenen Aufzug, seinen Standort und die Anfahrtsbeschreibung. Zu diesem Zweck sind in den Aufzugslobbys Landeregistrierungstafeln vorhanden. Die Panels können ein traditioneller Tastaturtyp oder ein moderner Touchscreen-Typ sein.
Es stehen eine Vielzahl von Landeregistrierungspanels zur Verfügung, um anspruchsvolle Benutzeranforderungen zu erfüllen, einschließlich Behinderten, VIPs und Gruppen. Panels können in Zutrittskontrollsysteme integriert werden, die jeden Benutzer erkennen. Beim Durchziehen einer Zugangskarte erkennt es den Benutzer automatisch und registriert in seinem Namen einen Anruf auf einer normalerweise besuchten Etage.
Die Haltestellenregistrierungstafeln können drahtgebunden oder drahtlos sein. Drahtlose Geräte sind nützlich, um die Anzahl der Landepulte sofort zu erhöhen, um einen plötzlichen Ansturm zu bewältigen, z. Mit geeigneter Schnittstelle/Applikation lassen sich auch Tablet-PCs und Smartphones in ein Landing Panel verwandeln.
Je nach Crowd-Management-Konzept können die Podeste mit Drehkreuzen (Speed Gates) integriert werden. Hier erkennt das System beim Durchziehen seiner Zugangskarte am Drehkreuz automatisch den Benutzer, öffnet das Speedgate und registriert gleichzeitig einen Anruf in dessen Namen auf eine normalerweise besuchte Etage. Das System informiert den Benutzer über den zugewiesenen Aufzug, seinen Standort und die Anfahrtsbeschreibung.
COP
Aufzüge mit Zielsteuerung haben keinen klassischen COP in der Aufzugskabine. Stattdessen hat der COP nur Türöffnungs-, Türschließungs- und Alarmknöpfe. Bei Bedarf können Schlüsselschalter am COP bereitgestellt werden. In bestimmten Fällen kann hinter dem COP ein Satz Etagentaster oder eine Tastatur zur Verwendung durch Feuerwehrleute, Aufzugstechniker und Wachpersonal verborgen werden.
Bezeichnungsschilder/Fahnen
In einem Zielsteuerungssystem ist jeder Aufzug mit einer Bezeichnung versehen. Die Bezeichnung kann ein einfaches beschriftetes Schild sein.
Bezeichnungsschilder können auch in einer "Hallenlaterne-aktiv"-Ausführung vorgesehen sein, wobei die Aufzugsbezeichnung auf der Hallenlaterne eingeschrieben ist. Die Lampe blinkt mit einem Gong, wenn der Aufzug in einer bestimmten Etage ankommt. Um die Sichtbarkeit aus allen Richtungen zu verbessern, kann das Bezeichnungsschild/die Leuchte im 3D-Format geliefert werden.
Ziel-Etage-Anzeige
In einem Zielsteuerungssystem werden bestimmte Aufzüge zugewiesen, um einen vorab identifizierten Satz von Stockwerken in einer Fahrt zu bedienen. Um die von einem Aufzug bedienten Stockwerke bei einer Fahrt an die wartenden Passagiere zu informieren, ist für jeden Aufzug eine Zielanzeige vorgesehen. Die Anzeige kann in der Aufzugshalle oder an der Eingangssäule der Aufzugskabine vorgesehen sein. Dies dient als Bestätigung für den wartenden Fahrgast und um sicherzustellen, dass er oder sie den richtigen Aufzug betritt.
HALLCALL REGISTRIERUNG STATUS PANEL
In der Betriebsart „Vermittler“ werden dem Vermittler die wartenden Hallenrufe normalerweise durch Aufleuchten entsprechender Etagentasten am COP angezeigt. Der Telefonist sammelt die Informationen des wartenden Anrufs und kann je nach Richtung und Platzverfügbarkeit wählen, ob er den wartenden Hallenruf bedient oder ihn umgeht. Dieses Panel wird normalerweise in Service- und Lastenaufzügen im Betriebsmodus „Begleiter“ verwendet und zeigt die wartenden Hallenrufe und die angeforderte Richtung für jeden Hallenruf an.
Dieses Panel ist besonders nützlich in Hochaufzügen mit vielen bedienten Etagen. Es ist nicht praktikabel, auf dem COP Druckknöpfe für Hunderte von Etagen anzulegen. In dieser Situation wird ein Tastenfeld bereitgestellt, um die Kabinenrufe zu tätigen und von einer Bedienungsperson gesteuert zu werden. Um jedoch den Status von wartenden Hallenrufen anzuzeigen und der Vermittlungsstelle mitzuteilen, wird ein Hallenruf-Registrierungsstatusfeld verwendet. Es hat alle Stockwerke im Miniaturformat. Jede Etage und jeder Eingang ist mit Mini-LED-Lampen ausgestattet (grün für oben und rot für unten). Bei einem wartenden Hallenruf leuchten diese Lampen entsprechend auf, um den Ort und die Richtung eines wartenden Hallenrufs anzuzeigen.
BEDIENFELD DER FEUERWEHR (LOBBY-PANEL)
Dieses Panel wird vom Aufzugshersteller geliefert und befindet sich im Wesentlichen in der Feuerleitzentrale eines Gebäudes. Es informiert in Echtzeit über den aktuellen Betriebszustand jedes Aufzugs, sowie seine Position und Bewegungsrichtung. Es enthält auch Schlüsselschalter zum manuellen Auslösen des Rückrufvorgangs der Phase 1.
Im Falle einer übertragbaren Notstromversorgung (Generator) enthält diese Zentrale auch einen Notstromumschalter zur manuellen Auswahl und Einspeisung der Notstromversorgung in jeden ausgewählten Aufzug. In dieses Panel können auch zentralisierte Gegensprech- und Beschallungssysteme integriert werden, um jede Aufzugskabine zu überwachen, zu steuern und mit ihr zu kommunizieren.
COMPUTERISIERTES AUFZUGSÜBERWACHUNGSSYSTEM
Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Computersystem mit einem Monitor und einer zentralen Recheneinheit, die mit den Steuerpulten der Aufzüge verbunden ist. Die Echtzeitinformationen über den aktuellen Betriebszustand jedes Aufzugs sowie seine Position und Bewegungsrichtung werden grafisch auf einem LCD-Monitor angezeigt. Alarmbedingungen werden auch mit einem Ton angezeigt.
Das computergestützte System zeichnet die Leistung der Aufzüge auf und hilft bei der Überprüfung ihrer Wartezeit für weitere Analysen und Verbesserungen. Dieses System kann auch verwendet werden, um den Aufzug für den VIP-Service in jede gewünschte Lobby zurückzurufen. Einzelne Stockwerke können aus Sicherheitsgründen für die Benutzer gesperrt/entsperrt werden. Das System kann fest verdrahtet oder webbasiert sein, wobei mehrere Aufzugsgruppen auf einem großen Campus mit einem zentralen System zur Überwachung und Steuerung verbunden sind.
FAZIT
Jedes Bauprojekt erfordert je nach Anwendung und Kundenanforderungen einen bestimmten Satz von Signalvorrichtungen und Benutzerfunktionen. Solche Anforderungen sollten klar überprüft werden, und es muss eine klare Ausschreibungsspezifikation entwickelt werden, die alle gewünschten Vorrichtungen/Funktionen enthält. Es ist wichtig, die in der Aufzugsbranche verwendeten Terminologien zu verstehen, um sie in die Ausschreibungsspezifikation aufzunehmen. Ihr Autor glaubt, dass dieser Artikel Architekten, Ingenieuren und Spezifikationsautoren helfen wird, geeignete Signalgeräte und Benutzerfunktionen zu verstehen und in ihre Projekte einzubeziehen.