Sich in der neuen Ära der Aufzugskommunikation zurechtfinden

By Elevator World | Kommunikationssysteme | November 1, 2025

4 Minuten zum Lesen

Die Aufzugskommunikation entwickelt sich über Audioanrufe hinaus zu
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Seit der Einführung von CSA B44:19/ASME A17.1-2019 haben sich die Anforderungen an die Aufzugskommunikation verändert, und Projekte scheitern weiterhin, wenn Auftragnehmer, Berater und Lieferanten wichtige Details nicht erfragen oder mitteilen. Häufige Fehlerquellen sind Inkompatibilitäten der Ausrüstung, kurzfristige IT-Probleme im Zusammenhang mit Internet und Notstromversorgung sowie übersehene mehrsprachige Anforderungen. Um dies zu vermeiden, müssen frühzeitig gezielte Fragen zur Anzahl der Aufzüge und Maschinenräume, zur Abdeckung der Leitstelle, zur Anrufannahme, zur Konnektivität und Datensicherung sowie zur Sprachunterstützung gestellt werden. Erwartungen müssen dokumentiert, Lieferanten koordiniert und die IT-Abteilung rechtzeitig vor der Inspektion eingebunden werden. Eine klare Planung reduziert fehlgeschlagene Inspektionen, kostspielige Nachrüstungen und Fehlersuche und bereitet Systeme auf Video-, Text- und mehrsprachige Kommunikation sowie auf die Gebäudesicherheit vor.

Wenn die Kommunikation aus dem Ruder läuft.

Eingereicht von MAD Elevator Inc.

Sie schließen gerade ein Modernisierungsprojekt ab, die Abnahme steht kurz bevor – und plötzlich erfüllt das Aufzugskommunikationssystem nicht die Erwartungen. Vielleicht ist die Internetverbindung noch nicht bereit, die Überwachungseinrichtung entspricht nicht den Sicherheitsvorgaben des Gebäudes oder eine zweisprachige Anforderung wurde übersehen.

Seit der Einführung von CSA B44:19/ASME A17.1-2019 haben sich die Anforderungen an die Aufzugskommunikation drastisch verändert. Trotz zunehmender Vertrautheit mit diesen Normen verlaufen viele Projekte jedoch immer noch chaotisch. Die Hauptgründe dafür?

  • Ungestellte Fragen – Bauunternehmer und Planer wissen nicht immer, welche Fragen sie dem Endkunden stellen sollen.
  • Verlorene Übersetzung – Selbst wenn Fragen gestellt werden, werden die Details nicht an den Lieferanten weitergeleitet.
  • Unterschiede zwischen den Anbietern – Die Anbieter erfüllen die Code-Anforderungen auf unterschiedliche Weise, was den Übergang erschwert.
Videobildschirme im Aufzug

Die Risiken schlechter Planung

Wenn Kommunikationssysteme der Interpretation überlassen werden, kann das teuer werden. Drei häufige Fallstricke:

  1. Gerätekonflikt
    Werden die Anforderungen nicht klar kommuniziert, kann es passieren, dass Lieferanten die Ausrüstung unterdimensionieren. Ein Gebäude mit einem rund um die Uhr besetzten Sicherheitsdienst benötigt möglicherweise eine Hauptwache, stattdessen wurde aber ein „Flachbau“-Paket geliefert – was zu Streitigkeiten darüber führt, wer die Überwachungskosten trägt.
  2. IT-Versäumnisse
    Moderne Systeme benötigen häufig einen Internetzugang. Allzu oft erfahren Eigentümer dies erst kurz vor der Inspektion. Das führt zu hektischen Verbindungsbemühungen, IT-Genehmigungen in letzter Minute und in manchen Fällen zu einer verzögerten Übergabe.
  3. Missverständnisse bei Endnutzern 
    Zweisprachigkeits- oder Mehrsprachigkeitsanforderungen werden häufig übersehen. Die nachträgliche Nachrüstung ist teuer und frustrierend für Mieter, die das System nicht effektiv nutzen können.

Ein Leitfaden für klare Kommunikation

Um diese Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, von Anfang an die richtigen Fragen zu stellen:

  • Wie viele Aufzüge und Maschinenräume gibt es im Gebäude?
  • Wie viele Aufzüge überwacht eine zentrale Leitstelle?
  • Wer beantwortet Audio-, Text- und Videoanrufe: Mitarbeiter vor Ort oder ein externer Dienstleister?
  • Können die Geräte eine Internetverbindung herstellen? Wenn ja, wer stellt die Internetverbindung bereit und gibt es eine 4-stündige Notstromversorgung?
  • Ist mehrsprachige Unterstützung erforderlich?

Sobald beantwortet:

  • Die Berater sollten die Erwartungen in der Spezifikation dokumentieren.
  • Auftragnehmer sollten ihre Anforderungen dem Lieferanten mitteilen.
  • Alle Beteiligten sollten Projektdetails austauschen, um die Integration zu vereinfachen.

Ebenso wichtig:

  • Besprechen Sie die Internetverbindung frühzeitig. Erklären Sie, welches Gerät angeschlossen wird, warum es benötigt wird und welche Backup-Vorgaben gelten.
  • Binden Sie die IT-Abteilung frühzeitig ein. Falls deren Zustimmung erforderlich ist, warten Sie nicht bis zur Inspektionswoche.

Kurz gesagt: Bessere Planung bedeutet reibungslosere Projekte, zufriedenere Kunden und weniger Ärger.

Die Kommunikationsanforderungen an Aufzüge haben sich im Laufe der Jahre dramatisch verändert.

Die Payoff

Durch klare Kommunikation erreichen Sie Folgendes:

  • Anforderungen frühzeitig definieren.
  • Machbarkeit mit den Lieferanten abklären.
  • Vermeiden Sie Überraschungen hinsichtlich Internetbedarf oder IT-Genehmigungen.

Und Sie vermeiden Folgendes:

  • Geräteinkompatibilitäten.
  • Durchgefallene Inspektionen.
  • Kostspielige Nachrüstungen oder Überarbeitungen.
  • Techniker, die Systeme reparieren, die nie richtig gepasst haben.

Weiter denken

Die Aufzugskommunikation entwickelt sich von reinen Audioanrufen hin zu integrierten Systemen mit Video, Text, mehrsprachiger Unterstützung und gebäudeübergreifender Sicherheit. Bauunternehmen und Berater, die heute die richtigen Fragen stellen, realisieren Projekte, die sauber, vorschriftskonform und zukunftssicher sind.

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