Zurück mit neuen Ideen

By Undine Stricker-Berghoff | VERANSTALTUNGEN | Juni 5, 2023

21 Minuten zum Lesen

Zurück mit neuen Ideen
Ein Blick in die Ausstellung
KI-Übersicht

Bei den 40. Heilbronner Aufzugstagen bestätigten rund 270 Teilnehmer und eine gut besuchte Ausstellung die positive Entwicklung der Branche trotz IT-Problemen der Universitäten. Im Fokus standen Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Sicherheit und Schutz. Die Referenten erläuterten die Weiterentwicklung europäischer Normen wie EN 81 Revisionen und ISO 8102-20, stellten den Zeitplan der neuen EU-Maschinenverordnung vor und warben für die Modernisierung als nachhaltigste Option. Cybersicherheit und funktionale Sicherheit, basierend auf IEC 62443 und den PESSRAL-Richtlinien, spielten neben Überwachung, Nachrüstungsdienstleistungen und Notrufsystemen mit zwei Sinnen eine wichtige Rolle. Der Fachkräftemangel gab Anlass für das Pilotprojekt MeetLift zur Personalrekrutierung und für Schulungsaufrufe, während Denkmalschützer zu einem sensiblen Umgang mit historischen Aufzügen aufriefen, um ein Gleichgewicht zwischen Denkmalschutz, Sicherheit und langer Lebensdauer zu finden.

Die 40. Ausgabe der Heilbronner Aufzugstage stand unter dem Motto „Der Aufzug im 21. Jahrhundert: nachhaltig, digital … sicher und geschützt!“. Zwei Tage lang, Anfang März, kamen rund 270 Besucher, um Vorträgen zu lauschen und die begleitende Ausstellung zu besuchen. Das große Foyer vor dem Hörsaal war stets gut besucht von Ausstellern und Gästen. Die Exponate waren hochwertig, vielfältig und umfangreich. Alle 13 Vorträge konnten hinsichtlich Inhalt und Präsentation direkt online bewertet werden; das Tool diente auch der Fragerunde. Neben den langen Pausen bot die Abendveranstaltung an der Hochschule Heilbronn den Teilnehmern eine weitere Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zum Kennenlernen und zur Pflege bestehender Kontakte.

Begrüßung durch Prof. Georg Clauß, Technische Akademie Heilbronn 

Clauß freute sich, dass die Veranstaltung nach dem Ausbruch des Coronavirus fast genauso beliebt war wie zuvor. Die hohe Teilnehmerzahl war umso erfreulicher, als Universität und Akademie nach einem Cyberangriff noch immer größtenteils offline sind. Kriminalbeamte und die IT-Abteilung arbeiten seit Monaten an der Wiederherstellung der Universitätssysteme. Die fehlende Online-Präsenz hätte möglicherweise zum Ausfall der Veranstaltung geführt.

Einführung durch Klaus Dietel, TÜV Nord Systems, Konferenzleiter und Moderator

Das Ziel der Organisatoren von 300 Teilnehmern wurde fast erreicht. „Wir sind zurück – und haben neue Ideen!“, freute sich Dietel. Die Recruiting-Veranstaltung MeetLift steckt noch in den Kinderschuhen. Am ersten Nachmittag boten die „Elevator Days“ jungen Berufstätigen die Möglichkeit, Kontakte zu Entscheidungsträgern potenzieller Arbeitgeber zu knüpfen. Dietel nannte als Trends unter anderem den Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Cyber- und Systemsicherheit sowie Gesetze und Verordnungen.

Europäische Richtlinien und Normen von Eberhard Vogler, TK Elevator (TKE)

Diesen traditionellen Eröffnungsvortrag hielt Vogler erstmals als Nachfolger von Dr. Gerhard Schiffner. Er begann mit einer detaillierten Beschreibung des Standardisierungs- und Harmonisierungsprozesses in Europa. Das Bild zeigt anschaulich den langen und kurvenreichen Weg zu einer harmonisierten Norm, wie sie national angewendet wird und die Einhaltung der europäischen Gesetzgebung in Form von EU-Richtlinien sicherstellt. Er ging die über 30 Seiten der EN 81 und anderer Normen durch, bei denen es im vergangenen Jahr neue Entwicklungen gab oder bei denen im kommenden Jahr eine Änderung zu erwarten ist.

Im Detail ging Vogler auf den Stand der Arbeiten zur prEN 81-76 ein, die sich mit Personenaufzügen zur Evakuierung von Menschen mit Behinderungen beschäftigt. Im Herbst 2022 war das Papier von Deutschland abgelehnt worden. Derzeit wird an der Klassifizierung der Aufzüge gearbeitet. Grundsätzlich müssen die Bauordnungen in Deutschland angepasst werden, damit die Norm später flächendeckend angewendet werden kann.

Im dritten Teil seines Vortrags ging er auf den Stand der Arbeiten zur EN 8100-1/-2 ein. Er rechnet mit der Veröffentlichung im ersten Quartal 2023. Anschließend folgt die Untersuchung im zweiten Quartal 2023 und die formelle Abstimmung im zweiten Quartal 2024. Der Standard wird dann ab dem ersten Quartal 2025 verfügbar sein. Die Übergangsfrist für Europa wird voraussichtlich im Jahr 2028 enden; Die EN 81-20/-50 verliert ihre Gültigkeit.

Relevante Änderungen in der EN 8100-1/-2 finden sich in den Bereichen Türen, Bremsen, Verlängerung der Inspektionsfahrt über die Endhaltestelle hinaus, elektrische Sicherheitseinrichtungen, Cybersicherheitsanforderungen und erweiterte Anforderungen an Leitern. Relevante Innovationen finden sich bei alternativen Aufhängemitteln, Plattformen in der Grube, vertikalen Türen, Klapptürverschlüssen, hydraulisch betätigten Bremsen bei Seilaufzügen, automatischem Notfallrettungssystem und reduzierter Nennlast bei Seilaufzügen. Vogler beendete seinen Vortrag mit einem detaillierten Blick auf den aktuellen Stand der Arbeiten zu den Teilen der ISO 81xx und anderen relevanten ISO-Normen. 

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Ein Blick ins Publikum

Nachhaltige Aufzugsmodernisierung von Frank Schmidt, S+ Schmitt+Sohn Elevators

Schmidt definierte Nachhaltigkeit zunächst wie folgt: „Die Systeme können einen bestimmten Ressourcenverbrauch dauerhaft überstehen, ohne Schaden zu nehmen.“ Im Fall von Aufzügen beispielsweise müssten alle 6.5 Millionen Anlagen in Europa in „nur“ 65 Jahren erneuert werden. Er sieht jedoch Handlungsbedarf aufgrund veränderter Gebäudenutzung und aktueller Energieaspekte, vor allem aber, weil die Technologie in puncto Sicherheit, Design und Technik rasante Fortschritte gemacht hat.

Anschließend vertiefte er sich in die Energiebetrachtungen auf Basis der E4-Studie von 2010. Den Berechnungen gingen 4.5 Millionen Aufzüge in Europa zugrunde, deren Gesamtenergiebedarf damals auf 18.4 TWh/a geschätzt wurde. Den größten Anteil haben Hydraulik- und Getriebeaufzüge. Die European Lift Association (ELA) erhebt derzeit frische Ökodaten als Entscheidungsgrundlage.

Wenn ein Aufzug nicht energieeffizient ist, könnten Sie:

  • Nichts tun: einfach, nachhaltig, aber nicht energieeffizient.
  • Aufzug ersetzen: Auffällig, wohl größtes Energieeinsparpotenzial, aber nachhaltig? Über einen Zeitraum von 65 Jahren würde dies bei hohem Rohstoff- und Energieeinsatz zu einer durchschnittlichen Einsparung von mehreren 100 kWh pro durchschnittlichem Aufzug führen.
  • Modernisierung des Aufzugs: auffällig, aber eine Optimierung des Verhältnisses von Energieeinsparung zu Nachhaltigkeit ist möglich, da viele Komponenten erhalten bleiben. Es sind weniger bauliche Anpassungen unter Einsatz von Ressourcen wie Beton notwendig. Die Lärm- und Staubbelastung sowie der Zeitaufwand bei Nutzungseinschränkungen sind geringer. Insgesamt ist die Lösung kostengünstiger.
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Ein weiter Weg zu EU-Standards (Quelle: TKE)

Bislang war Sicherheit der Hauptgrund für Modernisierungen. Schmidt erwartet, dass künftig Ökologie und Barrierefreiheit zusätzliche Motivationen darstellen werden. Aus diesem Grund hat die ELA in ihrer Arbeitsgruppe SAEL (Sicherheit, Barrierefreiheit und Energieeffizienz von Aufzügen) Maßnahmen zu diesem Zweck im Katalog „Synergieeffekte kombinierter Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit, Barrierefreiheit und Energieeffizienz bei der Modernisierung bestehender Aufzüge“ zusammengetragen, der nach Möglichkeit alle drei Motivatoren gleichzeitig berücksichtigt. Er schloss seinen Vortrag mit einem Appell für die Modernisierung, die er persönlich für den nachhaltigsten Ansatz hält.

Die neue EU-Maschinenverordnung – Auswirkungen auf die Aufzugsindustrie von Thomas Kirsch, Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS)

Kirsch begann mit der Darstellung des aktuellen Stands der Verordnung. Der erste Entwurf wurde im April 2021 und der Kompromissvorschlag im Januar 2023 veröffentlicht (data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-5424-2023-INIT/en/pdf). Er rechnet mit der endgültigen Veröffentlichung im zweiten Quartal 2023. Die Verordnung muss 42 Monate nach Veröffentlichung angewendet werden. Kirsch ging auf wichtige Neuerungen in der Verordnung ein: die Angleichung an den Neuen Rechtsrahmen (NLF) der EU, die digitale Betriebsanleitung, die Anpassung des Anwendungsbereichs von Hochrisikomaschinen, den Schutz vor Korruption und die Definition von „relevanten Änderungen“. Die Verordnung betrifft die Branche hinsichtlich der Markteinführung von Produkten. Insbesondere muss die technische Dokumentation angepasst werden. Vor der Planung und dem Bau des Aufzugs muss eine Risikobewertung durchgeführt werden. Die IT-Sicherheit muss berücksichtigt werden. Es muss geprüft werden, ob es sich gemäß der neuen Definition um eine relevante Änderung handelt. Es besteht eine Informationspflicht gegenüber den zuständigen nationalen Behörden. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Einbeziehung einer Benannten Stelle (NB) obligatorisch. 

Die Sicherheit von Aufzügen verstehen: Von 1854 bis PESSRAL von Klaus Dietel, TÜV Nord Systems

Zur historischen Einleitung zitierte Dietel aus dem fünften Buch Mose aus dem 6. Jahrhundert v. Chr.: „Wenn du ein neues Haus baust, sollst du ein Geländer um das Dach machen, damit du dir keine Blutschuld auferlegst, falls jemand herunterfällt.“ Seit der Industrialisierung hat Sicherheit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Heute ist sie im europäischen Rechtsrahmen verankert, einschließlich der Normung, und umfasst drei Hauptkomponenten: die Risikobewertung für Produkte, die Risikobewertung für Arbeitsmittel und -prozesse sowie die abschließende Risikobewertung für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. 

Normen sind schriftlich festgehaltenes Wissen. A-Normen, beispielsweise DIN EN ISO 12100:2011, behandeln grundlegende Sicherheitsstandards: „Wie führe ich eine Risikobewertung durch?“ B-Normen wie EN 349 und DIN ISO 60204-1 sind Normen für Sicherheitsgruppen, die typische technische Geräte/Schutzeinrichtungen wie den Not-Aus spezifizieren. C-Normen wie EN 81 sind produktspezifische Normen.

Historisch gesehen war Überdimensionierung ein früher Weg zur Sicherheit. Später kamen Redundanzen wie zwei Seile und Vielfalt wie die Fangvorrichtung hinzu, alles mit dem Ziel der Ein-Fehler-Sicherheit. Weitere Sicherheitskomponenten wie Schachttürverriegelungen oder Puffer wurden anschließend mit dem übergeordneten Ziel der Mehrfehlersicherheit im europäischen Regelwerk verankert. Solche Baugruppen mit bestimmten Sicherheitsfunktionen durchlaufen entsprechende Konformitätsbewertungsverfahren.

Durch die Digitalisierung wird diese hardwarebasierte Sicherheit durch die sogenannte funktionale Sicherheit ersetzt, die software- und wahrscheinlichkeitsbasiert ist. Als Beispiele nannte er UCM-Schutzeinrichtungen, Schachtpositionierungssysteme und komplette Steuerungssysteme. Solche Systeme werden unter dem Begriff PESSRAL (Programmable Electronic System in Safety-Related Applications for Lifts) zusammengefasst. Die Funktionalität wird durch Prüfinstitute gemäß einschlägiger Dokumentation nachgewiesen. Derzeit kommt zur Systemsicherheit eine weitere Dimension hinzu: die Sicherheit (Interaktion zwischen dem System und der Außenwelt).

Aufzugsindustrie als Industrie der Zukunft: Demografischer Wandel, Urbanisierung, nachhaltige Landnutzung von Volker Lenzner, VFA-Interlift eV

Lenzner initiierte den Verband der kleinen und mittelständischen Aufzugsbranche (VFA-Interlift e.V.) mit über 240 Mitgliedern und dessen VFA Academy mit rund 50 Schulungen und mehr als 400 Teilnehmern jährlich. Mit der steigenden Nachfrage nach Aufzügen und Fahrtreppen, vor allem aufgrund des demografischen Wandels und der Urbanisierung, nimmt auch der Fachkräftemangel dramatisch zu. Aktuell sind rund 17,000 Menschen in der deutschen Aufzugsbranche beschäftigt.

Alle Mechaniker sind Quereinsteiger, da es sich in Deutschland nicht mehr um einen Ausbildungsberuf handelt. Sie müssen in die Branche eingeführt und in der Aufzugstechnik geschult werden. Aus diesem Grund bietet die VFA Academy unter anderem Weiterbildungen mit theoretischen und praktischen Teilen an. Seit 2008 gibt es erfolgreich eine zertifizierte Weiterbildungsreihe mit einem Curriculum nach VDI-Standard. Aufbaukurse und Spezialthemen sowie Sponsoring von Tagungen runden das Kursangebot der VFA Academy ab.

Man wünscht sich ein europäisches Netzwerk von Ausbildungsanbietern und ein verbindliches Ausbildungsniveau für verschiedene Aufzugsberufe.

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Im Laufe der Zeit nimmt mit zunehmendem Geschäftswert auch gleichzeitig die Komplexität zu. (Quelle: Bosch)

Gebäude, Aufzüge, Cloud – Was Monitoring leisten kann von Matthias Trautner, Bosch Service Solutions

Trautner testete die OpenAI-Software ChatGPT. Die Frage „Was kann externe Überwachung leisten?“ lieferte eine inhaltlich und sprachlich akzeptable Antwort, die er zu Beginn seiner Präsentation vorlas. Solche Tools könnten die Reaktionszeiten auf Anfragen zu Aufzugsstörungen künftig deutlich verkürzen, vorausgesetzt, die Hersteller importieren die entsprechenden Informationen.

Als Herausforderungen für die Immobilienbranche nannte Trautner Nachhaltigkeit (klimaneutrale Gebäude bis 2050), Digitalisierung, Nachwuchsmangel bei steigenden Auftragseingängen, die Schaffung neuer Mehrwertdienste für Bewohner und veränderte Regulierungen. Gebäudeeigentümer und Mieter sind mit steigenden Umwelt-, Sozial- und Governance-Anforderungen (ESG) und einem zunehmend hybriden Arbeitsumfeld konfrontiert. Die Zunahme von Hardware, Software und Services erhöht die Komplexität und damit auch die ohnehin mangelnde Transparenz von Gebäudedaten und Gebäudenutzung. Isolierte Gebäudeleitsysteme, meist ohne Überwachung, dominieren den Gebäudebetrieb.

Als Lösung sieht Trautner eine Reduzierung der Komplexität verbunden mit einem erweiterten Leistungsspektrum auf Basis von Datentransparenz und Datenverfügbarkeit durch ein ausgeprägtes Monitoringsystem. Dies erfordert eine Vernetzung der Beteiligten sowie die Einbindung weiterer Dienstleister. Trautner rundete seinen Vortrag mit drei Beispielen rund um Retrofit, Remote Services und Energiereporting ab. Außerdem stellte er Anwendungsbeispiele aus dem Bosch-Portfolio vor: Robert-Bosch-Krankenhaus, Viega Attendorn, Elbphilharmonie Hamburg. Er stellte fest, dass im Laufe der Zeit mit zunehmendem Geschäftswert auch die Komplexität zunimmt.

Spezialaufzüge in Stahlbauweise – Ästhetik und Funktionalität von Franca Borzaga, Metallbearbeitung (Italien)

Die Metallbearbeitung fertigt die „Verkleidung des Aufzugs“. Die Nutzer sehen nicht die Technik selbst, sondern nur das äußere Erscheinungsbild. In einem Video zeigte Borzaga die einzelnen Schritte, die beim Stahlbau der Schachttürme des Unternehmens erforderlich sind. Im Detail präsentierte sie zwei Beispiele: 

  • In einem dreijährigen Forschungsprojekt zu Tragwerkssystemen wurden neue Verbindungen für Aufzüge entwickelt, Prototypen gebaut und experimentell evaluiert. 
  • Das zweite Projekt umfasste die Konstruktion der Stahlkonstruktion für den Aufzug im archäologischen Park des Kolosseums in Rom, damit „Menschen, die möglicherweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind, die Erhabenheit dieses Monuments zum allerersten Mal genießen können“.

Aufzüge und Cybersicherheit: Worum es geht – und wie es geht. Von Jörg Becker, TÜV SÜD Industrial Services

Becker begann mit der Frage: „Was ist Cybersicherheit?“ Es handelt sich um ein Kunstwort, zusammengesetzt aus Cyber ​​(alles, was digital veränderbare Daten enthält) und Sicherheit (Schutz von Technologie vor unerwünschten menschlichen Eingriffen). Angriffe auf die IT-Systeme von Unternehmen nehmen zu, da der Aufwand für Kriminelle im Verhältnis zum potenziellen Gewinn durch Datendiebstahl, Erpressung, Beeinträchtigung der Verfügbarkeit, Gefährdung oder Zerstörung gering ist. 

Seine nächste Frage lautete: „Wie werde ich cybersicher?“ Tools für Cybersicherheit funktionieren auf verschiedenen Ebenen. Um einen effektiven Ansatz zu finden und umzusetzen, werden drei Fragen nacheinander bearbeitet: 

  • Was möchte ich verhindern? Anhand der definierten Schutzziele werden die betroffenen Komponenten/Systeme der Aufzugsanlage identifiziert.
  • Welchen Schutzbedarf habe ich? Die verschiedenen Schutzstufen sind unter anderem in BSI- und IEC-Normen definiert. 
  • Wie wird mein Schutz umgesetzt? Die führende Normenreihe zur Cybersicherheit ist die IEC 62443, die Grundlagen, Sicherheitsanforderungen für Betreiber und Dienstleister sowie Sicherheitsanforderungen für Automatisierungssysteme und -komponenten umfasst. Die Umsetzung beginnt zum Zeitpunkt der Markteinführung und setzt sich bis zum sicheren Betrieb auf der Grundlage einer Risikoanalyse gemäß IEC 62443-3-2-Risikobewertungsverfahren fort. 

Was besagt die Verordnung? Die Verordnung gliedert sich in zwei Rechtsbereiche: „Sicheres Inverkehrbringen“ und „Sicherer Betrieb“. Beim Inverkehrbringen greifen europäische Richtlinien sowie unter anderem die Maschinenrichtlinie (MD), der Cyber ​​Resilience Act (CRA) und die Aufzugsrichtlinie (LD), wobei die Cybersicherheitsvorbereitung erst in einigen Jahren verpflichtend wird. Der sichere Betrieb basiert auf der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Industrie (Cybersicherheit wird hier nicht explizit erwähnt, aber auch nicht explizit ausgeschlossen) sowie auf EmpfBS 1115 „Cybersicherheit von sicherheitsrelevanten Mess- und Steuergeräten“ und einem neuen TRBS. Anhang 2 der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Industrie beschreibt die Prüfanforderungen an die ZÜS (zugelassene Prüfstelle), die somit auch Cybersicherheit umfassen.

Abschließend stellte Becker fest:

  • Cybersicherheit bedeutet, definierte Funktionen mit digitalen Elementen vor Cyberangriffen zu schützen.
  • Cybersecurity legt ein Schutzniveau für die jeweiligen Systeme fest, um definierte Schutzniveaus zu erreichen, was zu den notwendigen Maßnahmen führt.
  • Aufgrund der steigenden Wahrscheinlichkeit von Cyberangriffen, die mit inakzeptablen Risiken verbunden sind, rückt Cybersicherheit zunehmend in den regulatorischen Rahmen auf nationaler und europäischer Ebene.

Cybersicherheit im Aufzugsektor – Die neue ISO 8102-20 und IEC 62443 von Frank Roussel, Schindler 

Sicherheit entsteht aus dem Arbeitsschutz/Betriebstechnik (OT), Sicherheit aus der Datensicherheit/IT. Ziel der ISO/TC 178 WG12 für die Entwicklung von ISO 8102-20 war es, auf Basis der IEC 62443 Brücken zwischen IT und OT zu schlagen. Die IEC 62443-Reihe umfasst relevante Prozessanforderungen für Hersteller und Eigentümer sowie relevante Produktanforderungen für Hersteller. Dementsprechend definiert ISO 8102-20, wie IEC 62443 auf Aufzüge und Rolltreppen anzuwenden ist. Im Detail werden die Funktionen und Schnittstellen definiert, für die die IEC 62443 gilt, sowie die Sicherheitsstufen für die Funktionen und deren Schnittstellen. Es verdeutlicht den Anwendungsbereich der IEC 62443 für den Lebenszyklus von Aufzugsprodukten. Anschließend stellte Roussel Kapitel für Kapitel den Inhalt der ISO 8102-20 vor. 

Sein Fazit war:

  • Cybersicherheit bringt eine steile Lernkurve mit sich, ist aber unverzichtbar.
  • Cybersicherheit ist nicht kompliziert, sondern komplex.
  • Zur Bewältigung der Komplexität ist Standardisierung notwendig.
  • Eine gute Architektur kann die Implementierung vereinfachen.
  • Eine gute Vorbereitung vereinfacht die Umsetzung künftiger Verordnungen. 

Geschichte zum Anfassen – Der historische Aufzug als lebendiges Denkmal von Robin Augenstein, Universität Hamburg

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Robin Augenstein, Universität Hamburg

Augenstein definierte einen Aufzug als historisch, wenn er mindestens 30 Jahre alt ist. Er begann seine Überlegungen im Jahr 1890, als der elektrische Antrieb etabliert wurde. Für Ingenieure erläuterte er, wie Historiker und Denkmalpfleger beurteilen, ob ein Aufzug etwas Besonderes und Erhaltungswürdiges ist. Was heute noch existiert, ist eher eine Frage des Zufalls. Die am häufigsten genutzten Aufzüge wurden bis heute oft mehrfach modernisiert oder ersetzt. Unternehmensschriften hingegen bieten die ganze Bandbreite und Ansatzpunkte zur Bewertung.

In der Anfangszeit waren Aufzüge mobile Repräsentationsorte: 

  • Bis 1918 – Ornament als Repräsentationsmittel: Technik wurde unter Ornamenten wie Intarsien, Farbglasuren oder Bronzeguss verborgen, um Ängsten vorzubeugen.
  • 1918–1950 – Material als Darstellungsmittel: Aluminium, Polsterung mit Leder oder Stoff, verglaste Holzkabine, poliertes Messing, vernickelte Oberflächen.
  • 1950–1985 – Farbe als Darstellungsmittel: Farbfotografie, Türen aus Stahl mit Lack, Backlack und Eloxalstreifen, plastische Reliefoberfläche. Farbe war günstiger als andere Materialien. Aufzüge boten schon nach kurzer Nutzungsdauer ein intensives Erlebnis und setzten farbliche Akzente in schlichten Treppenhäusern. Viele Hütten existieren noch heute, sind aber mittlerweile mit Stahlwänden verkleidet. Viele Glühbirnen machten die Technik interessant.

Hamburg besitzt zahlreiche Denkmäler. Das Denkmalschutzgesetz sieht vor: „Die Denkmäler sollen wissenschaftlich erforscht, geschützt und erhalten werden. Die Stadt Hamburg beteiligt sich an den Kosten für Erhaltung und Instandsetzung der Denkmäler.“ Dies gilt auch für fest verbundene Bauteile wie Aufzüge. Augenstein führt den Personenaufzug im Majolikahaus in Wien als Beispiel für den Denkmalwert an: untrennbare gestalterische Einheit von Aufzug und umgebender Architektur, bemerkenswerte künstlerische Gestaltung der Ausstattung, Veranschaulichung vergangener gesellschaftlicher Phänomene, technisch-historische Bedeutung und herausragende historische Bedeutung (Altersdenkmal).

Denkmalschutzauflagen stehen oft im Widerspruch zu Sicherheitsanforderungen. Daher sind Verhandlungsprozesse üblich, um eine gemeinsam getragene Lösung zu finden. Gegebenenfalls müssen neben dem Denkmalschutz weitere Gründe für den Erhalt herangezogen werden, beispielsweise die Nachhaltigkeit aufgrund der enormen Lebensdauer und Robustheit der verbauten Komponenten. Voraussetzungen für einen erfolgreichen Erhalt sind eine verständliche und fundierte technische Planung, historisches Wissen in den Bereichen Technik, Oberflächen und Design, qualifiziertes Fachpersonal und nicht zuletzt die Investitionsbereitschaft des Eigentümers.

Seit 2020 betreut Augenstein ein Flügger-Gewerbebauprojekt in Hamburg. Der 1908 erbaute Aufzug wurde ursprünglich aus Zeitgründen mit einem Paternosteraufzug ausgestattet. Das häufig weiterverkaufte Gebäude stand seit den 1970er-Jahren leer, der Paternoster verschwand hinter Trockenbauwänden. Dieser älteste bekannte erhaltene Paternoster der Welt wurde 2020 freigelegt. Es blieben lediglich Dokumente aus der Nachkriegszeit erhalten; das genaue Baujahr und der Name des Herstellers fehlten. Die Spurensuche führte beispielsweise zum Fund von Unterlagen der Hamburger Stadtwerke, die eine Umrüstung von Gleichstrom auf Wechselstrom um 1930 belegten. Als Hersteller konnte aufgrund ihres Gussstahls die Firma Wimmel & Landgraf aus Hamburg-Uhlenhorst identifiziert werden Felgenpatent von 1903. Erhaltungszustände wurden dokumentiert und Reparaturmöglichkeiten gesucht. Das Schmiersystem der Holzführungen der Käfige wurde gereinigt. Und doch bewegt es sich! 

PESSRAL in der Praxis – LIMAX33 aus Herstellersicht von Stephan Rohr, ELGO Batscale

Die erste PESSRAL-Zertifizierung wurde für Limax33RED mit separater Safebox verliehen. Damit ist es gemäß EN 81-50 Abschnitt 5.6.3.4.b anwendbar. Bei der Software- und Hardwareprüfung werden alle aus Tab B.1 und B.2 sowie aus Tab B.7 ausgewählten Maßnahmen durch Fehlersimulation überprüft. 

Außerdem wurde die erste IEC 61508-Zertifizierung für Limax33CP mit integrierter Safebox erhalten. Die Anforderungen an das Produkt sind gestiegen, so dass 4-h-Prüfungen beim TÜV vorgeschrieben und dokumentiert wurden. 

Eine größere Flexibilität in der Entwicklung führt zu mehr Funktionalität im Sensor. Rohr ging näher auf die Erstellung des Pflichtenhefts und der Dokumentation ein. Er stellte die Limax-Sensorserie mit ihren verschiedenen Sicherheitsfunktionalitäten vor, z. B. UCM, verschiedene Fangvorrichtungen und Übergeschwindigkeitsabschaltungen. 

PESSRAL in der Praxis – Die Anwendersicht von Anna Künzel, TÜV SÜD Industrial Services

Sicherheit durchläuft einen Lebenszyklus, der mit der Konzeption beginnt und mit der Außerbetriebnahme endet. Der Weg zur Typgenehmigung umfasst die ersten drei Schritte: Design, Entwicklung und Validierung. PESSRAL-Elemente werden auf Basis der TRBS 1115 Sicherheitstechnische Mess-, Steuer- und Regelgeräte geplant und gemäß TRBS 1201-4 Prüfung von Aufzugsanlagen geprüft. Die EK-ZÜS BA 015 hat einen Verfahrensablauf für die Prüfung von sicherheitsrelevanten Geräten der Mess- und Regeltechnik gemäß TRBS 1201-4 durch die ZÜS definiert. 

MeetLift – Nachwuchs in Unternehmen

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Franca Borzaga, Metallverarbeitung, Italien, während des Interviews an ihrem Messestand

Bei diesem ersten Versuch, zukünftige Mitarbeiter für die Aufzugsbranche zu gewinnen, trafen sich am ersten Tag nach der Mittagspause rund 15-20 Teilnehmer aus der Region. Der Hörsaal war voll – plus Stuhlreihen im Hintergrund. 

Während der Heilbronner Aufzugstage wurde der Personalmangel in Präsentationen und Gesprächen während der Pausen immer wieder als wichtiges Thema angesprochen, was das MeetLift-Forum noch wertvoller machte. Auch andere Herausforderungen bei der Personalrekrutierung, wie die mangelnde Sichtbarkeit und das schlechte Image der Branche (Aufmerksamkeit erregt sie vor allem im Krisenfall) sowie der Mangel an gezielten Ressourcen zur Gewinnung neuer Mitarbeiter, da die Branche von kleinen und mittleren Unternehmen dominiert wird, wurden diskutiert.  

Eine Weiterentwicklung und Ausweitung der MeetLift-Initiative wurde von Teilnehmern und Referenten gleichermaßen häufig gefordert und mehrfach angesprochen. 

Neben der Einladung potenzieller zukünftiger technischer Mitarbeiter zur Teilnahme bot der Veranstalter den Ausstellern auch Standtische als Gegenleistung für Vorträge an. Dieses Angebot wurde nur von Franca Borzaga angenommen (fb-Erweiterung), Geschäftsführer von Metal Working in Pergine Valsugana, Italien. Ihr Autor (USB) sprach mit ihr über das Thema „Junge Talente in Unternehmen“.

USB: Erzählen Sie uns etwas über Ihr Unternehmen und sich selbst, Frau Borzaga.

fb-Erweiterung:Bis zu 75 % unserer Metallverarbeitung besteht aus der Fertigung von Aufzugsschachtgehäusen, hauptsächlich für besondere Gebäude in Italien und für die vier größten Aufzugshersteller im Ausland. Ich leite den Export, nachdem ich viele Jahre in Deutschland gearbeitet habe. Rund 25 % unserer Produktion entfallen auf Industriefilter. 2008 gründete ich das Unternehmen mit drei Partnern. Heute beschäftigen wir 45 Mitarbeiter (davon 23 in der Produktion) aus Italien, Rumänien, Senegal und anderen Ländern.

USB: Es wird immer schwieriger, Personal zu finden, das eine Karriere in der Aufzugsbranche anstrebt. Was ist Ihrer Meinung nach der Grund?

fb-Erweiterung: Generell ist es schwierig, Ingenieure zu finden. Junge Menschen prüfen heute zunächst, was ein Unternehmen zu bieten hat. Leider bieten große Konzerne mehr. Wir hingegen bieten Weiterbildung und internationale Forschung an.

USB: Erzählen Sie uns von den jungen Menschen, die in Ihrem Unternehmen beschäftigt sind.

fb-Erweiterung: Achtzig Prozent sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Wir sind ein gutes Team. Viele Mitarbeiter sind schon lange bei uns. Sie sind unser größtes Kapital, und wir bieten ihnen Zukunftsperspektiven. Gemeinsam mit Beratern haben wir acht Personen ausgewählt, die unser Unternehmen in die Zukunft führen sollen. Im ersten Jahr haben wir bereits große Fortschritte erzielt. Die Jüngeren übernehmen nach und nach mehr Verantwortung. Solche Perspektiven machen die Arbeit für die nächste Generation attraktiv. Was ihnen schwerfällt, ist Geduld zu haben. Solche Personalentwicklungen geschehen nicht nach nur einem Monat im Unternehmen.

USB: Welche weiteren Aktivitäten unternehmen Sie neben Veranstaltungen wie Heilbronn zur Personalrekrutierung?

fb-Erweiterung: In den meisten Fällen holen wir die ersten Mitarbeiter über Personalvermittlungsagenturen ein, anstatt sie direkt einzustellen. Für uns ist das eine sehr attraktive Route geworden. Wem es hier gefällt und wem wir gefallen, der wird bleiben, manche aber auch nicht.

USB: Gibt es noch andere Ansätze?

fb-Erweiterung: Ja, ich habe bereits zwei Informationsabende mit Universitäten organisiert. Außerdem integrieren wir motivierte Migranten sehr gerne. Zu diesem Zweck bietet die Autonome Provinz Trient über die Unternehmen der Region zweijährige Ausbildungsprogramme für Migranten an. Diese werden sogar durch reduzierte Sozialbeiträge gefördert. 

USB: Vielen Dank, Frau Borzaga, für Ihre offenen Antworten aus der Sicht eines mittelständischen europäischen Unternehmers. 


Bosch-Branchendialog

Nach zweijähriger Corona-bedingter Pause fand am Vorabend der Heilbronner Aufzugstage erneut der traditionelle Bosch-Industriedialog statt. Knapp 60 Teilnehmer waren anwesend – so viele wie bei der Veranstaltung 2020, bereits unter Pandemiebedingungen. Etwa ein Drittel der Besucher waren völlig neue Gesichter, etwa ein Drittel kommt alle paar Jahre und etwa ein Drittel gehört zu den Stammgästen. Begrüßt wurden die Besucher von Bodo Adamus, Senior Sales Manager bei Bosch Service Solutions. Es folgten zwei Vorträge:

Zwei-Sinne-Notruf – Aktueller Stand des Standards und Realisierungsmöglichkeiten, Jörg Hellmich, ELFIN Technology

Hellmich startete mit einem Blick in die Normen, in denen man erwartet, etwas zum Thema zu finden, dies aber nicht tut, weil dort nur Rahmenbedingungen festgelegt werden. Anforderungen mit detaillierten technischen Anweisungen finden Sie in ASME A17.1-2019. Zusätzlich zum Sprachkanal muss es möglich sein, einen Notruf auch auf einem anderen Weg abzusetzen, und zwar nonverbal (Zwei-Sinne-Prinzip). Hellmich präsentierte Lösungen seines Unternehmens, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Er geht davon aus, dass der Zwei-Sinne-Notruf bei der Überarbeitung Eingang in die EN81-xx finden wird.

Verantwortlichkeiten rund um den Aufzug – aus der Sicht der Bediener und Aufzugsunternehmen. Da Jan König von Ing4Lifts verhindert war, übernahm Bodo Adamus seinen Teil der Präsentation. 

Betreiber: Als Grundlage stellte Adamus den Stand der gesetzlichen Regelungen und der Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) vor. Er leitete die Pflichten des Betreibers vor und während der Inbetriebnahme eines Aufzugs ab. 

Aufzugsunternehmen: Dieser Teil der Präsentation konzentrierte sich auf die Arbeitssicherheit und am Rande auf das sichere Produkt und seine Wartung. Adamus erläuterte die Grundlagen aus dem Grundgesetz und dem Arbeitsschutzgesetz. Im Detail ging er auf Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV ein. Diese Verordnung steht zum kostenlosen Download unter publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen zur Verfügung. Anforderungen speziell an sichere Produkte finden sich auch in der EU-Aufzugsrichtlinie und der EU-Maschinenrichtlinie. DIN EN 13015, VDI 3810 Blatt 6 und ein VmA-Dokument regeln die Wartung von Aufzügen und Rolltreppen. 

Das anschließende Networking-Dinner bot ausreichend Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch.

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Bereits vor den Eröffnungsworten gab es lebhafte Diskussionen.
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