Bremseneinbau, Wartung und Fehlersuche
Von Kevin Cunningham und Kyle Toan | Weiterbildung | Dezember 1, 2025
23 Minuten zum Lesen
HydraSafe Brake Easy und Plus erfüllen oder übertreffen die Sicherheitsnorm A17.1 für Übergeschwindigkeit und unbeabsichtigte Bewegungen bei Steigungen und sind für hydraulische T-Schienensysteme geeignet. Das System besteht aus einer Bremseinheit und einer abgedichteten Tauchhydraulikeinheit. Die Installation erfordert die korrekte Ausrichtung, das richtige Bremsbelagspiel, die korrekten Drehmomenteinstellungen, das Entlüften der Hydraulikleitungen sowie die Einhaltung der LOTO- und Sicherheitsvorschriften durch qualifiziertes Personal. Die Wartung umfasst monatliche Sichtprüfungen, halbjährliche elektrische Prüfungen und Dichtheitsprüfungen, jährliche Funktionstests und alle fünf Jahre eine Volllastprüfung. Die Bremsbeläge sollten alle 3,2 mm (1/8 Zoll) ausgetauscht werden; ihre Lebensdauer beträgt fünf bis fünfzehn Jahre. Die Hydraulikeinheiten sind nicht wartungsfähig; die Druckspeicher sollten alle drei bis fünf Jahre ausgetauscht und die Komponenten alle zehn Jahre erneuert werden. Die Fehlersuche konzentriert sich auf Verkabelung, Stromversorgung, Sicherungen, Relais, Druck, Dichtungen und Bremsbelagzustand. Bei ungelösten Fehlern steht der Hersteller zur Verfügung.
Beispiel anhand der Bedienungsanleitung für HydraSafe Brake Easy und HydraSafe Brake Plus
von Kevin Cunningham und Kyle Toan
Übersicht
Die HydraSafe-Bremse erfüllt oder übertrifft die Sicherheitsstandards des britischen Normenwerks A17.1 2.19 für unbeabsichtigtes/aufsteigendes Aufzügefahren und gewährleistet so optimale Sicherheit als kritische Komponente in jedem Traktionsaufzugssystem. Darüber hinaus ermöglicht ihr vielseitiges Design eine nahtlose Anpassung an die Anforderungen der Norm A17.1 3.17 für hydraulische Aufzüge mit T-Schienenkonfiguration.
Die Prüf- und Testverfahren für die HydraSafe-Bremse orientieren sich strikt, aber nicht ausschließlich, an den Spezifikationen der ASME A17.1 8.6.4.19.11 bezüglich Übergeschwindigkeitsschutz für aufsteigende Kabinen, Vorrichtungen zur Verhinderung unbeabsichtigter Kabinenbewegungen und Notbremsprotokollen. Die Wartungsverfahren sind für alle Traktions- und Hydraulikaufzugssysteme standardisiert, um einheitliche Sicherheitsstandards zu gewährleisten.
Lernziele
Nach dem Lesen dieses Artikels sollten Sie in der Lage sein:
- Installieren Sie die HydraSafe Brake Easy- und Plus-Modelle.
- Führen Sie die Prüfverfahren zur Einhaltung der Vorschriften an diesen Geräten durch.
- Führen Sie Wartungsarbeiten an diesen Geräten durch.
- Fehlerbehebung bei HydraSafe-Bremsproblemen
- Füllen Sie das Wartungsprotokoll aus.
HydraSafe Brake empfiehlt zwar monatliche Wartungsprüfungen für eine optimale Leistung, diese Häufigkeit ist jedoch nicht verpflichtend und sollte stattdessen auf Grundlage vertraglicher Vereinbarungen oder der Richtlinien der zuständigen Behörde (AHJ) in Verbindung mit den ASME-Normen festgelegt werden. Wir raten Ihnen, diese Wartungsarbeiten in Ihre planmäßigen Besuche zu integrieren, um die dauerhafte Zuverlässigkeit und Sicherheit unserer Produktlinie zu gewährleisten.
- Führen Sie monatlich oder bei der nächsten planmäßigen Wartung eine Sichtprüfung des Geräts durch. Achten Sie auf Beschädigungen wie Risse oder Dellen und prüfen Sie die Dichtungen auf Öllecks. Stellen Sie sicher, dass alle Bauteile fest sitzen und der Bremsbelag sowie die Führungsschiene ausreichend Spiel haben. Entfernen Sie Ölreste, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.
- Die HydraSafe-Bremseinheit muss jährlich einer Prüfung unterzogen werden, um die ordnungsgemäße Funktion gemäß den Normen A17.1 8.6.4.19.11 für die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.
- Alle fünf Jahre bzw. 60 Monate muss die HydraSafe-Bremsanlage einer umfassenden Prüfung gemäß ASME A17.1 8.6.4.19.11 unterzogen werden. Diese Prüfung umfasst Bewertungen bei Volllastkapazität, die für jeden zu prüfenden Aufzug individuell ermittelt wird, sowie bei 125 % der Kapazität, um die Einhaltung der Anforderungen an die Sicherheit bei unbeabsichtigtem Aufwärtsfahren gemäß den Vorgaben der zuständigen Behörde (AHJ) und des ASME-Codes sicherzustellen.
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Bremseinheit
Die HydraSafe-Bremse besteht aus zwei Hauptkomponenten: der Bremseinheit und der Antriebseinheit, die in der Bremseinheit untergebracht ist.
Komponenten der Bremsanlage:
- Sicherheitsschalter (zwei pro Gerät)
- Bremsbeläge (zwei pro Gerät)
- Rückholfedern für jeden Bremsbelag (insgesamt vier pro Gerät)
- Edelstahlkolben (zwei pro Gerät)
- Abstreiferdichtung (zwei pro Gerät)
- Druckdichtung (zwei pro Gerät)
- Rückplattendichtung (zwei pro Gerät)
- Entlüftungsventil/Anschlussstück (zwei pro Gerät)
- SS-400-1-4 Verschraubungen, Außengewinde (zwei pro Gerät)
- T-Stück aus Edelstahl 400-3 (eines pro Gerät)
- Bremsbelagverschleißsensoren, falls zutreffend (zwei pro Gerät)
Bremsanlage – Diagramme



Bremseinheit – Bremssattel-Schienen-Diagramm


Bremseinheit – Bremssatteldiagramm

Tauchmotoreinheit
Komponenten der Stromversorgungseinheit:
- Tauchmotor mit internem Motor 120 V (Ein Gerät pro Gerät).
- On-Board-Diagnosemodul.
- Eingebauter Ölbehälter mit Einfülldeckel und Füllstandssensor.
- Zwei 120-V-Relais mit normalerweise offenen und geschlossenen Kontakten.
- Ein Sicherungsblock und eine 20-A-Sicherung.
- Das Gehäuse ist ein UL-geprüfter Elektrokasten, der alle Komponenten aufnimmt.
- Akkumulatorventil Typ HPS
- Hydraulikschlauch 3/8 Zoll (5800 PSI) mit Schnellkupplung vom Ventil zum Bremssattel.

Diagramm der Stromversorgungseinheit

Netzteil — Akkumulator


Netzteil – Schaltplan




Bremsanlage – Wartung
- Wartungsarbeiten sollten nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden.
- Führen Sie monatliche Inspektionen oder im Rahmen planmäßiger Wartungsbesuche durch, um den Abstand der Bremsbeläge zur Führungsschiene und zur Bremsbelagoberfläche zu überwachen.
- Reinigen Sie die Bremskomponenten regelmäßig, um Schmutz, Staub und Ablagerungen zu entfernen.
- Überprüfen Sie halbjährlich alle Schraubverbindungen zwischen dem Bremssattelkörper und der Fahrzeugstruktur, um sicherzustellen, dass sie den Herstellervorgaben entsprechen.
- Prüfen Sie die Bremssättel halbjährlich auf Öllecks an Kolben und Bremssattelkappen. Die Lebensdauer der Dichtungen ist nicht genau definiert – bei Leckagen müssen sie ausgetauscht werden.
- Überprüfen Sie die Bremsbeläge zweimal jährlich auf jeglichen Verschleiß.
- Überprüfen Sie jährlich, ob die Bremsbeläge auf beiden Seiten der Führungsschiene gleichmäßig eingestellt sind, um korrekte Einstellungen und Abstände sicherzustellen.
- Bremsbeläge müssen ausgetauscht werden, sobald sie eine Dicke von 3,2 mm (nur Belagmaterial) erreicht haben. Die Größe/Dicke neuer Bremsbeläge variiert je nach Schienendurchmesser. Sie kann zwischen 6,35 mm und 15,9 mm liegen. Bremsbeläge sollten ausgetauscht werden, sobald die Verschleißanzeige Verschleiß anzeigt. Ist bei dem jeweiligen Modell keine Verschleißanzeige vorhanden, muss die Dicke von 3,2 mm überprüft werden.
- Die typische Lebensdauer von Bremsbelägen liegt je nach Nutzung zwischen fünf und 15 Jahren. Bremsbeläge sollten ausgetauscht werden, sobald sie eine Dicke von 3 mm (1/8 Zoll) erreicht haben.
- Überprüfen Sie mindestens einmal im Monat die einwandfreie Funktion der beiden Rückholfedern an jeder Seite jedes Bremsbelags. Ersetzen Sie beide Federn, falls sie nicht ordnungsgemäß funktionieren.
- Prüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion beider Sicherheitsmikroschalter (einer pro Bremsbelag) gemäß den Vorschriften. Ersetzen Sie defekte Schalter.
- Prüfen Sie auf Ölaustritt im Bereich der Kolben oder der Rückplatte an beiden Bremssattelseiten. Leichte Ölrückstände an den Abstreifdichtungen der Kolben sind normal. Ersetzen Sie die Dichtungen, falls weitere Undichtigkeiten auftreten.
- Prüfen Sie die Druckanschlüsse und das Entlüftungsventil auf Ölleckagen, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen.
Antriebseinheit – Wartung
- Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden.
- Im Falle von Störungen oder Beschädigungen muss das Hydrauliksystem sofort abgeschaltet werden.
- Alle Wartungsarbeiten sind in einem Wartungsprotokoll zu dokumentieren.
- Monatliche Inspektionen werden empfohlen, sind aber nicht verpflichtend. Wischen Sie das Gerät ab, um Ölreste zu entfernen.
- Überprüfen Sie alle elektrischen Verbindungen zweimal jährlich.
- Überprüfen Sie zweimal jährlich auf eventuelle Leckagen.
- Ölstand und Anschlüsse halbjährlich prüfen.
- Jährlich die volle Funktionsfähigkeit des Aggregats überprüfen.
- Das Aggregat ist eine in sich geschlossene, versiegelte Einheit. Versuchen Sie nicht, es zu reparieren, da dies zum Erlöschen der Garantie führt. Beheben Sie Probleme wie falsche Spannung, mechanische Blockierungen an den Kolben, Ablagerungen oder Rost. Installieren Sie gegebenenfalls ein neues Aggregat.
- Prüfen Sie das Netzteil und die zugehörigen Anschlüsse auf Undichtigkeiten und tauschen Sie die Anschlüsse gegebenenfalls aus.
- Prüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion der Relais und tauschen Sie defekte Relais aus.
- Überprüfen Sie monatlich oder im Rahmen der planmäßigen Wartungsbesuche die ordnungsgemäße Funktion der Druckspeichereinheit. HydraSafe Brake empfiehlt, Druckspeicher alle drei bis fünf Jahre auszutauschen, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.
- Prüfen Sie die Verkabelung auf Korrosion, lose Verbindungen oder sonstige Gefahren. Ersetzen Sie den Kabelbaum, falls Mängel festgestellt werden.

- Prüfen Sie den UL-geprüften Elektrokasten/das Elektrogehäuse auf etwaige Beschädigungen und ersetzen Sie ihn/es gegebenenfalls.
HydraSafe Brake empfiehlt, Bremsbeläge, Dichtungen, Öl, Sicherheitsschalter, Federn und den Druckspeicher alle 10 Jahre zu ersetzen, um maximale Sicherheit bei unbeabsichtigtem Betrieb/Aufwärtsbewegung zu gewährleisten. Je nach Schachtbedingungen und Verschleiß sollte der Austausch auch früher erfolgen. Die Baustellenbedingungen sind monatlich zu überprüfen, um die Lebensdauer der Komponenten zu bestimmen.
Codekonforme Testverfahren
8.6.4.19.11 Aufsteigende Fahrzeugübergeschwindigkeitsschutz- und unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungsvorrichtungen sowie Notbremse:
(a) Prüfungen. Alle Funktionsteile der Aufwärtsfahrkabinen-Übergeschwindigkeitssicherung und der Vorrichtungen zur Verhinderung unbeabsichtigter Kabinenbewegungen sind zu prüfen, um festzustellen, ob sie sich in einem zufriedenstellenden Betriebszustand befinden und den geltenden Anforderungen von 2.19.1.2(a) und 2.19.2.2(a) entsprechen.
(b) Prüfungen. Der Geschwindigkeitsüberschreitungsschutz der aufsteigenden Kabine ist bei der niedrigsten Betriebsgeschwindigkeit (Prüfgeschwindigkeit) in Aufwärtsrichtung ohne Beladung der Kabine Prüfungen zu unterziehen.
(c) Prüfungen. Unbeabsichtigte Wagenbewegungen sind bei niedrigster Betriebsgeschwindigkeit (Prüfgeschwindigkeit) in Aufwärtsrichtung ohne Beladung des Wagens zu prüfen.
Problemlösung
HydraSafe Brake hat die korrekten Drücke und Spannungen anhand des vom Auftragnehmer erhaltenen Auftragsformulars geprüft und eingestellt. Diese auftragsspezifischen Informationen wurden vom Auftragnehmer und Hersteller vor der Freigabe jedes Geräts zur Installation verifiziert. Sollten Probleme auftreten, halten Sie bitte Ihre Auftragsformularinformationen und die Seriennummer von HydraSafe Brake bereit, wenn Sie HydraSafe Brake zur weiteren Fehlerbehebung kontaktieren.
HydraSafe-Bremse lässt sich nicht einschalten:
- Prüfen Sie, ob die Verkabelung gemäß dem Schaltplan in der Installationsanleitung korrekt ist.
- Prüfen Sie mit der HydraSafe-Stromversorgungseinheit an beiden Geräten, ob am Anschlussbolzen des Sicherungskastens Strom anliegt.
- Prüfen Sie, ob die Sicherung(en) im Steuergerät durchgebrannt sind.
- Prüfen Sie, ob die dedizierte 110-V-Zuleitung Strom liefert und nicht ausgelöst hat.
- Prüfen Sie, ob der Mikroschalter geöffnet ist und die HydraSafe-Bremse nicht aktiviert ist. Das Aggregat ist mit Strom versorgt, aber die Pumpe startet nicht.
- Prüfen Sie mit der HydraSafe-Stromversorgungseinheit an beiden Geräten, ob am Anschlussbolzen des Sicherungskastens Strom anliegt.
- Prüfen Sie, ob die Relais im Netzteil unter Spannung stehen und eingeschaltet sind.
- Prüfen Sie, ob die Relais einwandfrei funktionieren.
- Prüfen Sie, ob die Spule am Ventil funktioniert und mit Strom versorgt wird.
- Prüfen Sie, ob der Mikroschalter eingeschaltet ist und die HydraSafe-Bremse nicht betätigt wurde.
- Ersetzen Sie den Anlaufkondensator.
- Sollte die Pumpe nach der oben beschriebenen Überprüfung nicht anlaufen, wenden Sie sich bitte an HydraSafe Brake unter der Nummer 773-823-7439. Nehmen Sie keine Teile des Aggregats heraus, da dies zum Erlöschen der Garantie führt.
Die Antriebseinheit ist mit Strom versorgt, aber die Kolben werden nicht angetrieben:
- Hydraulikleitungen prüfen/entlüften, um überschüssige Luft zu entfernen.
- Prüfen Sie, ob die Kolben nicht klemmen und die Dichtungen korrekt sitzen.
- Prüfen Sie, ob kein Öl austritt.
- Prüfen Sie, ob der Bremsbelag nicht klemmt und richtig auf den Führungsbolzen sitzt.
- Prüfen Sie, ob sich im Ölbehälter des Aggregats Öl befindet.
- Prüfen Sie, ob der Mikroschalter an der HydraSafe-Bremse betätigt wurde.
Die Antriebseinheit ist mit Strom versorgt, sie startet und die Kolben greifen ein, aber der Aufzug hält nicht an:
- Prüfen Sie, ob die HydraSafe-Bremse korrekt mit dem Bolzen in der Führungsschiene montiert ist und der Bremsbelag ausreichend Abstand zu den Führungsschienen hat.
- Prüfen Sie, ob die Polster abgenutzt sind.
- Prüfen Sie, ob die HydraSafe-Bremse gemäß der Installationsanleitung lotrecht, waagerecht und rechtwinklig ausgerichtet ist.
- Überprüfen Sie mithilfe des Schnellanschlusses für das Manometer am Aggregat den Druck im System in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Kapazität des Aufzugs. (Bestätigen Sie die Angaben auf dem Bestellformular.)
- Prüfen Sie, ob vom Controller das richtige Signal für eine unbeabsichtigte/aufsteigende Bewegung anliegt.
- Rufen Sie HydraSafe Brake unter (219) 381-1664 an, um das Druckventil einstellen zu lassen.
Alle unten aufgeführten Fehler erfordern eine manuelle Rücksetzung durch einen qualifizierten Aufzugstechniker.
Sicherheitshinweise
Bitte prüfen Sie nach Erhalt Ihrer einzeln verpackten Einheiten auf Transportschäden. Sollten Sie welche feststellen, melden Sie diese bitte umgehend. Die Verwendung von nicht originalen HydraSafe-Bremsenteilen führt zum Erlöschen der Garantie und kann zu Verletzungen führen. Die HydraSafe-Bremse ist ausschließlich für unbeabsichtigte/aufwärts gerichtete Bewegungen vorgesehen und ersetzt keine anderen Sicherheitsvorrichtungen von Aufzügen.
- Benachrichtigen Sie das zuständige Gebäudepersonal, der Aufzug ist außer Betrieb.
- Vor der Installation muss ein sicherer Bereich für den Einbau der HydraSafe-Bremse sichergestellt werden.
- Treffen Sie die notwendigen Vorkehrungen und Sicherheitsmaßnahmen, um den/die Aufzug/Aufzüge für die Installation zu sichern. Dazu gehören unter anderem geeignete Absperrungen, Beleuchtung, Schutzkleidung, persönliche Schutzausrüstung (PSA), Lockout/Tagout (LOTO)-Verfahren und geeignetes Werkzeug.
- HydraSafe Brake empfiehlt für die Handhabung/Installation dieses Produkts zwei Personen und geeignete Ausrüstung. Jede Box kann zwischen 85 und 135 Pfund wiegen.
- Bitte überprüfen Sie das Bestellformular, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt eingegeben wurden und Sie somit das richtige Produkt für Ihren Umbau/Ihre Reparatur/Ihre Modernisierung oder Ihre Neuinstallation erhalten haben.
- Bei Arbeiten an elektrischen oder unter Spannung stehenden Stromkreisen ist stets das vorgeschriebene Vorgehen einzuhalten. Schalten Sie den Stromkreis, an dem Sie arbeiten, ab und überprüfen Sie mit einem zugelassenen Stromzähler, ob die Stromzufuhr unterbrochen wurde und die LOTO-Verfahren eingehalten wurden.
- Die HydraSafe-Bremsanlage ist ein Hochdrucksystem. Sollten hydraulische Anschlüsse justiert oder festgezogen werden müssen, muss dieses System vor jeglichen Justierungen stromlos gemacht werden.
Der Aufzug blieb auf einer Etage stehen und fährt nicht mehr:
- Prüfen Sie, ob die Bremsbelagschalter richtig eingestellt sind und sich nicht in der Sollposition befinden.
- Prüfen Sie, ob die Bremsbeläge abgenutzt sind. Dieses Signal wird vom Steuergerät überwacht und sollte einen Fehler anzeigen.
- Überprüfen Sie den Ölstand im Aggregat. Dieses Signal wird vom Steuergerät überwacht und sollte einen Fehler anzeigen.
- HydraSafe Plus Modell: Prüfen Sie, ob die Türverriegelungs-Jumper nicht am Controller verblieben sind.
- HydraSafe Plus-Modell: Prüfen Sie, ob die Schachtüberwachung aktiviert ist. Der Aufzug hielt im Türbereich an, nicht auf Etagenebene, und fährt nicht weiter.
- Prüfen Sie, ob die Maschinenbremse funktionsfähig ist. Dieses Signal wird von der Steuerung überwacht und sollte einen Fehler anzeigen.
- Modell HydraSafe Plus: Prüfen Sie, ob die Grubenüberwachungseinrichtung aktiviert wurde.
- HydraSafe Plus-Modell: Prüfen Sie, ob die Eingabe der Ersthelfer aktiviert wurde. (Gab es zuvor einen Fall, in dem Ersthelfer Insassen befreiten?)
- Überprüfen Sie die Türverriegelungssignale für die Kabinen- und Schachttüren. Der Aufzug ist an einem unbekannten Ort mit geschlossenen Türen stehen geblieben und fährt nicht mehr.
- Prüfen Sie, ob die Maschinenbremse funktionsfähig ist. Dieses Signal wird von der Steuerung überwacht und sollte einen Fehler anzeigen.
- Prüfen Sie, ob die normale Stromversorgung anliegt. Dieses Signal wird vom Controller überwacht und sollte einen Fehler anzeigen.
- Modell HydraSafe Plus: Prüfen Sie, ob die Grubenüberwachungseinrichtung aktiviert wurde.
- HydraSafe Plus-Modell: Prüfen Sie, ob die Eingabe der Ersthelfer aktiviert wurde. (Gab es zuvor einen Fall, in dem Ersthelfer Insassen befreiten?)
- Überprüfen Sie die Türverriegelungssignale für die Auto- und Aufzugstürverriegelungen.
Vor dem Zurücksetzen der HydraSafe-Bremse ist stets der Zustand der Aufzugsbremse zu überprüfen.
Installationsrichtlinien
1. Überprüfen Sie Ihre Projekt-/Auftragsnummer, um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Einheiten erhalten haben.
- Die Einheiten sind voreingestellt für Schienengröße, Rollenführungstyp, Geschwindigkeit und Kapazität.
2. Sichern Sie den Aufzug gemäß den geltenden LOTO-Verfahren.
3. Prüfen Sie, ob die Aufhängung der Aufzugskabine lotrecht, waagerecht und rechtwinklig gemäß den Herstellervorgaben ausgerichtet ist.
4. Befestigen Sie die Oberseite der Streben mithilfe von Wagenhebern und zentrieren Sie die Autotragevorrichtung auf den Schienen. Vorne nach hinten und seitlich.
5. Die Aufzugskabinenführungen entfernen.
6. Platzieren Sie den Bremssattel und/oder die Montageplatte zur korrekten Ausrichtung auf dem Querträger oder der Sicherheitsplanke und beachten Sie die folgenden Herstellereinstellungen für die jeweilige Führungsschienenanwendung.
7. Bohren Sie mit einer Magnetbohrmaschine und einem 11/16-Zoll-Bohrer die Befestigungslöcher für die Adapterplatte, drei pro Seite für jede Montageplatte.
8. Verwenden Sie den Beutel mit der Aufschrift „Adapterplattenschrauben“ – sechs Sätze 5/8-Zoll-Flachkopfschrauben, Sicherungsscheiben und Unterlegscheiben. Je nach Montageplatte können zwei hintere Schrauben durchgehend verschraubt sein.
9. Die Montageplatte am Kreuzkopf befestigen. Jedes Teil mit einem Drehmoment von 287 Nm (212 ft/lb) anziehen.
10. Entfernen Sie das Netzteil vom Bremssattelgehäuse, falls es daran befestigt ist, indem Sie die Schnellkupplung am Netzteilgehäuse lösen. Dadurch werden Bremssattelgehäuse und Netzteil getrennt. Das Netzteil kann separat verpackt sein.
11. Setzen Sie den HydraSafe-Bremssattelkörper auf die Montageplatte und befestigen Sie ihn.
12. Schieben Sie die HydraSafe-Bremse in die Schiene und achten Sie darauf, dass die Bremsbeläge 1/8 bis 1/4 Zoll von der Innenseite der Schienenoberfläche entfernt sind.
13. Zentrieren Sie die Pads auf der Schiene und lassen Sie einen Luftspalt von 3/16 Zoll bis 1/4 Zoll zwischen Pad und Schiene.
14. Montieren Sie den Bremssattelkörper mithilfe des mit „Bremssattelkörper-Befestigungsmaterial“ beschrifteten Beutels an der Montageplatte. Ziehen Sie jede Schraube mit einem Drehmoment von 287 Nm (212 ft/lb) fest.
15. Schieben Sie die Hydraulikeinheit in den Bremssattelkörper und verbinden Sie die Ölleitung(en) über die Schnellkupplungen. Prüfen Sie, ob die Hydraulikeinheit drucklos ist, indem Sie den Druck mit einem 4-mm-Inbusschlüssel ablassen (siehe Schritt 22).
16. Befestigen Sie das Antriebsgehäuse am Bremssattelkörper und fügen Sie eine Winkelstrebe mit den mit „Antriebsgehäuse-Hardware“ gekennzeichneten Teilen hinzu.
17. Schließen Sie gemäß den beigefügten Zeichnungen eine separate 110/120VAC-Zuleitung an den Anschlusskasten der Stromversorgungseinheit an.
18. Schließen Sie die Stromversorgungseinheit der gegenüberliegenden Seite mithilfe des HydraSafe-Bremskabelbaums an. (Gemäß NEC-Abschnitt 620 sollte ein vorschriftsmäßiges elektrisches Schutzrohr verwendet bzw. vom Aufzugsinstallateur installiert werden.)
19. Stellen Sie die Geräte mithilfe des in jedem Netzteilkasten angebrachten Testschalters ein und überprüfen Sie die Funktion.
20. Entlüften Sie die Leitungen jeder Einheit mit dem mitgelieferten Entlüftungsschlauch und der Entlüftungsflasche.
- Blutungsprozedur:
- Den Kunststoffschlauch über das Entlüftungsventil stülpen.
- Betätigen Sie den Testschalter und schalten Sie das Netzteil für zwei Sekunden ein.
- Öffnen Sie mit einem 1/4-Zoll-Schraubenschlüssel das Entlüftungsventil um eine Vierteldrehung, sodass die Bremsflüssigkeit in die mitgelieferte Flasche austritt. Wiederholen Sie diesen Vorgang an jedem Gerät. Entlüften Sie so lange, bis sich keine Luftblasen mehr im Kunststoffschlauch befinden.
- Gießen Sie das abgelassene Öl zurück in den Öltank und verschließen Sie ihn fest.


21. Es ist zu prüfen, ob im Kabelstrang Reserveleitungen vorhanden sind. Falls keine Reserveleitungen vorhanden sind, ist möglicherweise ein neuer Kabelstrang erforderlich.

22. Um das Netzteil nach dem Laden zu entfernen, trennen Sie die Stromversorgung. Dadurch werden die Geräte automatisch eingestellt und können einen Druck von bis zu 5,000 PSI im System aufweisen. Verwenden Sie einen 4-mm-Inbusschlüssel am Ventil der Pumpe, um den Druck abzulassen. Anschließend können Sie die Schläuche abziehen und das Netzteil entnehmen.
23. An jedem Gerät befindet sich ein Druckanschluss, um bei Bedarf die Drücke zu überprüfen.
HydraSafe Brake Plus Modell
24. Öffnen Sie gegebenenfalls den mit „Dachbox“ beschrifteten Karton. Montieren Sie die Box mithilfe von 1-Zoll-Unistrut-Profilen und dem mitgelieferten Befestigungsmaterial an einer geeigneten Stelle zwischen den HydraSafe-Einheiten. Verbinden Sie die Einheiten mit flexiblen 1/2-Zoll-EMT-Rohren und führen Sie die mitgelieferten Kabel in jede Einheit ein. Die Steuereinheit kann alternativ auch im Maschinenraum montiert werden (empfohlene Methode).
25. Schließen Sie jedes Kabel gemäß den Verdrahtungsplänen an die Steuereinheit an und verdrahten Sie es mit dem Netzteil.

26. Installieren Sie den Autodach-Encoder und verbinden Sie ihn mit dem HydraSafe Autodach-Controller.
27. Installieren Sie den Türpositionsmonitor und verkabeln Sie ihn mit dem HydraSafe-Autodachsteuergerät.
- Zusätzliche Funktionen müssen lediglich an die dafür vorgesehenen Klemmen des HydraSafe-Autodachcontrollers angeschlossen werden.
28. Verbinden Sie die Kabel Ihrer Reisekabel von der HydraSafe-Controller-Schnittstelle mit dem HydraSafe-Autodach-Controller.
Wartungskontrollprogramm (MCP)
WARNUNG: Wichtige Mitteilung
Mangelnde oder fahrlässige Wartung kann zu Unfällen und tödlichen Verletzungen führen. Unterlassene oder fehlerhaft durchgeführte Wartungsarbeiten können Fehlfunktionen des Hydrauliksystems verursachen und ein erhebliches Risiko für das Personal darstellen. Auch unsachgemäße Fehlersuche kann die Gefahr noch verschärfen.
Es ist unbedingt erforderlich, alle Anweisungen in diesem Abschnitt sorgfältig zu lesen und zu befolgen. Zusätzlich zu den in Abschnitt 2 „Zu Ihrer Sicherheit“ beschriebenen Sicherheitsrichtlinien beachten Sie bitte die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
WARNUNG: Wichtige Mitteilung
Arbeiten am Hydraulikaggregat bergen ein inhärentes Verletzungsrisiko durch elektrische, mechanische oder hydraulische Gefahren, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen können. Vor Beginn jeglicher Arbeiten am Hydraulikaggregat muss unbedingt die Stromversorgung des Antriebsmotors getrennt werden. Ebenso muss vor Beginn jeglicher Wartungsarbeiten am Hydraulikaggregat der Druck im Hydrauliksystem abgelassen werden, um potenzielle Unfälle zu vermeiden.
ACHTUNG:
Im Betrieb können Hydraulikaggregat und Magnetventile erhöhte Temperaturen erreichen, wodurch die Gefahr leichter Verbrennungen besteht. Bei Oberflächentemperaturen über 60 °C ist Vorsicht geboten. Hydraulikaggregat und Magnetventile sollten ausreichend lange abkühlen, bevor sie berührt werden.
Fragen zur Lernverstärkung
Verwenden Sie die unten stehenden Fragen zur Lernverstärkung, um für die Online-Einstufungsprüfung für die Weiterbildung zu lernen unter Aufzugbücher.com oder auf S. 128 dieser Ausgabe.
- Welche Installationsrichtlinien gelten für diese HydraSafe-Bremsenmodelle?
- Wie führen Sie die Tests zur Einhaltung der Bauvorschriften an diesen Geräten durch?
- Wie führt man Wartungsarbeiten an diesen Geräten durch?
- Wie geht man bei der Fehlersuche an diesen Geräten vor?
- Welche Anforderungen muss das Wartungsprotokoll erfüllen?